Melsungen stürmt ins ehf-viertelfinale – handballwunder perfekt!

Melsungen hat es geschafft! Nach einem dramatischen Comeback gegen Fredericia HK steht die MT Calenberger Land in der K.o.-Runde der EHF European League. Ein Sieg, der mehr als nur Handball war – ein Statement!

Die remake-party kann beginnen

Die remake-party kann beginnen

Dass die MT Melsungen überhaupt eine Chance auf das Viertelfinale hatte, schien nach dem Hinspiel in Dänemark fraglich. Ein 29:35 – das war ein Rückstand, der schwer zu überwinden schien. Doch die Mannschaft von Roberto García Parrondo bewies, dass sie noch ehrgeiziger ist, als viele dachten.

Die Anfangsphase war alles andere als ideal. Aaron Mensing, der in der Liga zuletzt immer wieder für Torgefahr sorgte, musste verletzungsbedingt aussetzen. Ein herber Verlust, der sich zunächst in einem 5:2-Rückstand bemerkbar machte. Doch die MT ließ sich nicht entmutigen. Dainis Kristopans übernahm die Führung und gab den Ton an.

Keeper Simic im Hexenkessel-Modus: Nebojsa Simic war einfach überragend! Mit zwölf Paraden hielt der serbische Torwart sein Team im Spiel und gab den entscheidenden Impuls für die Wende. Dazu zeigte Armine Darmoul mit neun Treffern, was in ihm steckt. Die Halbzeitpause wurde mit einem deutlichen 17:12-Vorteil verlassen.

Die zweite Hälfte gehörte dann nahezu ausschließlich der MT. Die Dänen wirkten geschockt und fanden kein Mittel gegen die aggressive Deckung und die präzisen Angriffe der Melsunger. Als die Führung auf sechs Tore anstieg, war die Entscheidung klar. Der Jubel in der Rothenbach-Halle kannte keine Grenzen, als der Schlusspfiff ertönte.

Das Viertelfinale gegen Porto wird eine neue Herausforderung. Aber nach diesem Sieg gegen Fredericia ist alles möglich. Die MT hat bewiesen, dass sie zu den besten Mannschaften Europas gehören. Und wer weiß, vielleicht tanzt man im Mai doch noch den „Humba, Humba“ in Kassel – diesmal im Finale der EHF European League!