Mbappé sticht: frankreich marschiert im sechzehntelfinale über schweden hinweg
East Rutherford – Kylian Mbappé hat bei der WM 2026 einmal mehr bewiesen, warum er zum Star des Turniers gehört. Mit zwei Toren im Sechzehntelfinalspiel gegen Schweden katapultierte der französische Nationalspieler sein Team zu einem klaren 3:0-Sieg und rückte in der Torschützenliste an Lionel Messi heran. Ein Erfolg, der nicht nur sportlich überzeugt, sondern auch Trainer Didier Deschamps in einer emotionalen Phase Kraft gab.
Die unaufhaltsame mbappé-maschine
Die Équipe Tricolore dominierte das Spiel von Beginn an, doch es dauerte bis zur 45. Minute, bis Mbappé mit einem fulminanten Schuss ins lange Eck die Führung markierte. Ein Tor, das nicht nur die Fans begeisterte, sondern auch Deschamps in die Arme laufen ließ – ein bewegender Moment angesichts der kürzlichen Trauer um seine Mutter. Auch Bradley Barcola steuerte einen Treffer bei (53.), während Mbappé mit seinem zweiten Tor (74.) den Sack zuhielt und Messi im Rennen um den Titel des besten Torschützen auf den Fersen blieb. Beide Angreifer haben nun jeweils sechs Treffer erzielt.

Deschamps' erleichterung und die neue wm-mission
Für Deschamps war der Sieg nicht nur sportlich wichtig, sondern auch persönlich bedeutsam. Nach seiner kurzzeitigen Abwesenheit aufgrund der Beisetzung seiner Mutter kehrte er an die Seitenlinie zurück und sah sein Team eine beeindruckende Leistung zeigen. „Es ist gut, wieder hier zu sein und den Kopf in die Arbeit stecken zu können“, sagte der französische Coach nach dem Spiel. Die Spieler hatten sich zuvor eingeschworen, dass die WM-Mission in der K.o.-Phase neu beginnt – und sie lieferten.

Schweden chancenlos: die offensive bleibt wirkungslos
Die schwedische Mannschaft hingegen fand kaum Mittel gegen die überlegene französische Elf. Viktor Gyökeres und Alexander Isak, das gefürchtete Sturmduo, blieben weitgehend wirkungslos, und die Skandinavier schafften es kaum, der Klasse des Gegners etwas entgegenzusetzen. Nationalcoach Graham Potter hatte zwar versprochen, dass seine Spieler um ihr Leben kämpfen würden, doch die Realität sah anders aus.

Olise brilliert und stellt pelé-rekord ein
Ein weiterer Lichtblick für Frankreich war Jonathan Olise, der nicht nur mit einer Vorlage für Barcolas Tor brillierte, sondern auch den Rekord von Pelé (1970) als jüngster Spieler mit sechs Vorlagen in einem WM-Turnier einstellte. Mbappé selbst steuerte sechs Vorlagen bei, was seine zentrale Rolle in der französischen Offensive unterstreicht.
Am Samstag (23:00 Uhr) trifft Frankreich im Achtelfinale auf Paraguay. Ob Les Bleus auch dort ihre beeindruckende Form bestätigen können, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Mit Kylian Mbappé in Topform ist Frankreich ein ernstzunehmender Titelkandidat.
