Max kruse kickt wieder: wildcard für icon league bringt bremen-kumpel harnik mit
Max Kruse schnürt am Montagabend wieder Stollen statt Mikro – und das nur 48 Stunden, nachdem er in der Oberliga Hamburg sein Kreuzband wackeln ließ. Der 38-Jährige springt als Wildcard für die Wontorriors FC in die Icon League, jene Spaßball-Show, in der Promis und Ex-Profis auf engstem Raum ihren Technik-Fetisch ausleben.
Alte bremen-gang reloaded: kruse und harnik teilen sich wieder kabine
Im grün-goldenen Dress wird er auf Martin Harnik treffen – nicht irgendein Mitspieler, sondern sein Kumpel seit U-16-Zeiten. Die beiden starteten beim VfL Oldenburg, feierten später gemeinsam Pokalsiege bei Werder Bremen und pendeln seit Jahren ihre „Flatterball“-Podcast-Einnahmen zwischen Hamburg und Mallorca. Nun also Laufduelle auf 30×20 Metern statt 105×68.
Laura Wontorra, die als Moderatorin das Team coacht, hatte den Transfer intern schon vor Wochen angekündigt – offiziell wurde er erst am Sonntagnachmittag gepusht, nachdem Kruse beim TuS Dassendorf 86 Minuten lang durch die Oberliga düste. „Er hat uns gesagt, er brauche nur zwei Tage, um die Beine auszukotzen“, lachte Wontorra im Sport1-Interview. Die Fokus Eagles, Gegner am zweiten Spieltag, reagierten mit einem einzigen Emoji: ein Gesicht, halb Grinsen, halb Grauen.
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Die Icon League zahlt pro Wildcard-Einsatz eine fünfstellige Prämie, lukrativer als die 300 Euro Aufwandsentschädigung in der Oberliga. Kruse aber scherzte gestern auf Instagram: „Ich will einfach nur schießen, ohne dass mir ein 19-jähriger Pressingbolzen die Hacken zerfetzt.“ Die Statistik spricht für ihn: In der vergangenen Staffel erzielten Wildcards 42 Prozent ihrer Dribblings erfolgreich – ein Wert, der in keiner deutschen Profiliga vorkommt.
Montag, 20.15 Uhr, live auf Sport1 und Twitch. Keine Frage: Kruse wird wieder mit der linken Innenseite passieren, mit dem rechten Fuß treffen. Und wenn Harnij per Kopf querlegt, weiß jeder Zuschauer, dass diese Kombination nicht zufällig ist – sondern 25 Jahre Übung.
