Matthäus fordert umbruch: so sieht seine traumelf gegen paraguay aus!

Nach dem schmeichelhaften WM-Debakel gegen Ecuador steht der deutsche Fußball vor der Bewährungsprobe. Im Sechzehntelfinale gegen Paraguay am Montag muss die Mannschaft von Julian Nagelsmann eine deutliche Leistungssteigerung zeigen. Und Lothar Matthäus, der Rekordnationalspieler, hat bereits in seinem BILD-Format „Lothar legt los“ seine ersehnten personellen und taktischen Veränderungen präsentiert.

Die brown-frage entscheidet über die abwehrkette

Die größte Unsicherheit scheint rund um Nathaniel Brown zu herrschen. „Was ist mit Brown?“, fragt Matthäus rhetorisch. „Ist er verletzt? Ist er einsatzfähig? Weil damit hängt vieles zusammen, wie eine Viererkette aussehen könnte.“ Sollte Brown tatsächlich fit sein, würde Matthäus ihn auf der rechten Verteidigerposition sehen, wodurch David Raum auf die linke Seite zurückrücken würde. Im Innenverteidigerduo setzt der WM-Held von 1990 auf Antonio Rüdiger und Jonathan Tah, um im Zweikampf und insbesondere bei Standardsituationen körperlich robust zu sein. „Wir brauchen da Härte!“, betonte Matthäus.

Kimmich kehrt ins zentrum zurück – sané bleibt schlüsselspieler

Kimmich kehrt ins zentrum zurück – sané bleibt schlüsselspieler

Die größte taktische Neuerung sieht Matthäus im Mittelfeld. Joshua Kimmich soll seine bevorzugte Position einnehmen und gemeinsam mit Felix Nmecha das zentrale Duo bilden. „Kimmich muss wieder das Spiel lenken“, so Matthäus. Auf dem rechten Flügel ist Leroy Sané für Matthäus gesetzt, nicht nur aufgrund seines Tores, sondern auch wegen seines unermüdlichen Einsatzes in der Defensive. „Er ackert hinten genauso mit wie er vorne gefährlich ist.“

Havertz und undav bilden flexiblen angriff – musiala muss warten

Havertz und undav bilden flexiblen angriff – musiala muss warten

Auch im Angriff wünscht sich Matthäus eine Veränderung. Kai Havertz soll zwar in der Anfangsformation stehen, aber Deniz Undav wäre für Matthäus ebenfalls eine Verstärkung. Statt einer klassischen Doppelspitze sieht Matthäus ein flexibles Wechselspiel vor: Undav hinter Havertz, sodass keiner der beiden zur festen „Neun“ wird. „Das beschäftigt die gegnerische Abwehr“, erklärt Matthäus. Links würde Florian Wirtz erneut das Vertrauen erhalten. Dabei muss Jamal Musiala vorerst auf eine Startelf-Berücksichtigung verzichten. „Paraguay ist robust, sucht den Körperkontakt. Da braucht man Spieler, die sich durchsetzen können. Für Musiala wird das gegen diesen Gegner schwierig“, so der ehemalige Nationaltrainer.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob Nagelsmann den Ratschlägen von Lothar Matthäus folgt. Eines ist jedoch klar: Die deutsche Mannschaft muss sich gegen Paraguay deutlich steigern, um ihre WM-Träume am Leben zu erhalten. Der Druck ist hoch, und die Erwartungen sind groß – insbesondere nach dem enttäuschenden Auftritt gegen Ecuador.

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