Mathilde gremaud: eine schweizer ski-ikone schreibt geschichte in livigno

Mathilde gremaud: eine schweizer ski-ikone schreibt geschichte in livigno

Die Schweizer Freestyle-Ski Fahrerin Mathilde Gremaud hat erneut bewiesen, dass sie zu den besten Athletinnen ihrer Disziplin gehört. In Livigno verteidigte die 26-Jährige ihren Titel im Slopestyle und festigte ihren Ruf als eine der dominantesten Figuren im Freestyle-Skiing. Ihre Karriere ist geprägt von Entschlossenheit, Talent und der Fähigkeit, mit Rückschlägen umzugehen.

Die anfänge und der silberglanz von pyeongchang

Schon bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang sorgte die damals 18-jährige Mathilde Gremaud für Aufsehen. Sie gewann die Silbermedaille hinter ihrer Landsfrau Sarah Höfflin und zeigte der Welt, dass von ihr noch viel zu erwarten ist. Dieser Erfolg war der Auftakt zu einer beeindruckenden Karriere, die von zahlreichen weiteren Triumphen gekrönt wurde.

Erfolge bei x-games und weltmeisterschaften

Erfolge bei x-games und weltmeisterschaften

Nach Pyeongchang etablierte sich Gremaud im Weltcup, wo sie zwar einzelne Wettbewerbe gewann, aber nie eine Gesamt- oder Disziplinenwertung für sich entscheiden konnte. Ihre Stärke zeigte sie vor allem bei den X-Games, wo sie 2019 in Aspen erstmals Gold im Big Air gewann und diesen Erfolg 2021 wiederholte. Im Jahr 2023 konnte sie zudem ihren ersten Weltmeistertitel erkämpfen.

Die enttäuschung in peking und der mentale tiefpunkt

Bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking galt Gremaud als Top-Favoritin im Big Air. Im spannenden Finale musste sie sich jedoch mit dem dritten Platz zufriedengeben, nachdem sie von Tess Ledeux und vor allem ihrer Rivalin Eileen Gu geschlagen wurde. Kurz vor den Spielen hatte sie zudem ihren Trainer Misra Noto verlassen und war zu Gu gewechselt, was die Enttäuschung umso größer machte. Nach den Spielen kämpfte Gremaud mit mentaler Erschöpfung und depressiven Episoden.

Der weg zurück an die spitze und der triumph in livigno

Trotz des mentalen Tiefpunkts gab Gremaud nie auf. Mit professioneller Hilfe kehrte sie gestärkt zurück und zeigte in der Saison 2024/25 beeindruckende Leistungen. Sie gewann sowohl die Slopestyle- als auch die Big-Air-Wertung im Weltcup und sicherte sich damit den Gesamtweltcup. Der Höhepunkt war die Weltmeisterschaft in Livigno, wo sie ihren Titel im Slopestyle erfolgreich verteidigte. Die 26-Jährige bewies erneut ihre Fähigkeit, in entscheidenden Momenten abzuliefern.

Rückschläge und herausforderungen

Der Weg zum Erfolg war jedoch nicht immer einfach. Auch in der Saison 2024/25 gab es Rückschläge. Gremaud wechselte erneut den Trainer und musste sich mit einem Sturz im letzten Trainingslauf vor dem Wettkampf in Livigno auseinandersetzen. Doch auch diese Herausforderungen konnte sie meistern und zeigte einmal mehr, dass sie eine Kämpferin mit Herz und Verstand ist.

Ausblick auf die zukunft

Mathilde Gremaud hat bewiesen, dass sie zu den besten Freestyle-Ski Fahrern der Welt gehört. Mit ihrer Entschlossenheit, ihrem Talent und ihrer Fähigkeit, mit Rückschlägen umzugehen, ist sie eine Inspiration für viele junge Athleten. Ob sie sich am 16. Februar noch mit Big-Air-Gold belohnen kann, bleibt abzuwarten. Doch ganz egal, wie die Saison weitergeht: Mathilde Gremaud hat ihren Platz in der Geschichte des Freestyle-Skiings bereits sicher.