Masters in augusta: scheffler und mcilroy übernehmen die führung!
Augusta National – Der Masters Tournament hat mit einem furiosen Startschuss begonnen. Scottie Scheffler und Titelverteidiger Rory McIlroy haben sich an die Spitze gesetzt und demonstrieren, dass sie bereit sind, um die begehrte grüne Jacke zu kämpfen. Doch während McIlroy mit einer starken Leistung glänzt, kämpfen andere Stars mit ihren Nerven und dem anspruchsvollen Platz.
Mcilroys jagd nach historischem erfolg
Rory McIlroy, der letzte große Hoffnungsträger auf eine Revanche nach dem letztjährigen Triumph, präsentierte sich in Topform und spielte eine beeindruckende 67er-Runde. Der Nordire, der im vergangenen Jahr zwischen den Runden mit seiner Tochter Poppy „Zootopia“ und seiner Frau Erika „Love Story“ schaute, scheint die familiäre Geborgenheit als zusätzlichen Motivator zu nutzen. „Es ist nicht das, was mich am Anfang des Jahres am meisten beschäftigt hat, aber es würde mir natürlich sehr gefallen, die Jacke zu verteidigen“, so McIlroy nach seiner Runde. Die Möglichkeit, als vierter Golfer überhaupt die Titelverteidigung im Masters zu schaffen – nach Tiger Woods im Jahr 2002 – scheint ihn zusätzlich zu beflügeln.
Seine Leistung wurde durch eine Serie von drei Birdies in der Mitte der Runde unterstrichen, die ihn gemeinsam mit Sam Burns an die Spitze brachte. Fünf Schläge unter Par zu spielen, übertraf seine eigenen Erwartungen und zeigte, dass McIlroy bereit ist, sich der Herausforderung zu stellen. Justin Rose, der Vorjahres-Zweite, liegt mit 70 Schlägen ebenfalls gut im Rennen.

Enttäuschung für rahm und dechambeau
Doch nicht alle Stars konnten an den ersten Tag an ihre gewohnten Leistungen anknüpfen. Jon Rahm, der als einer der Favoriten ins Rennen ging, erlebte einen schwarzen Tag. Mit einer katastrophalen 40er-Runde in den ersten neun Löchern – sein schlechtestes Ergebnis bei einer Masters-Teilnahme überhaupt – und einem anschließenden Doppel-Bogey am Par-5-Loch 13, kämpfte er sich durch die Runde. “Es gibt keine Ausreden, etwas hat einfach nicht funktioniert”, gestand Rahm frustriert.
Auch Bryson DeChambeau, ein weiterer LIV-Golf-Star, hatte mit 76 Schlägen keine glückliche Premiere. Sein Spiel wies eine deutliche Instabilität auf, die seine Hoffnungen auf einen erfolgreichen Masters-Auftritt deutlich dämpfte.

Sergio garcía kämpft sich durch
Im Gegensatz zu seinen amerikanischen Kollegen zeigte Sergio García zumindest Kampfgeist. Obwohl er nicht mit großer Zuversicht in den 27. Masters-Start ging – sein Körpersprache verriet eine gewisse Unsicherheit – konnte er sich mit seinem Talent durchsetzen. Nach einem Patzer am berüchtigten Amen Corner am 11. Loch, wo er den Ball ins Wasser schlug, bewies er seine Widerstandsfähigkeit und spielte einen wichtigen Birdie am 13. Loch, das ihm nach seiner Tochter benannt ist. Das Ergebnis von Par nach zwei Ballverlusten ist angesichts der Umstände bemerkenswert.
Die Abwesenheit der LIV-Golf-Stars ist deutlich spürbar, und Sergio García ist der Führende seiner Liga, aber die Konkurrenz ist hart.
Im Moment liegen die Chancen bei McIlroy und Scheffler, aber der Masters ist bekannt für seine unvorhersehbaren Wendungen. Ob einer der beiden die Spannung bis zum Ende durchhalten kann, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.
