Masters 2026: nur drei spanier im augusta – rahm der große favorit?

Ein schmaler Kreis spanischer Hoffnungsträger wird es im Masters Tournament 2026 in Augusta sein. Lediglich drei Golfer aus Spanien haben sich für das prestigeträchtige Turnier qualifiziert – ein Tiefstand, der in Erinnerung an die glorreichen Zeiten mit Legenden wie Severiano Ballesteros und José María Olazábal besonders schmerzt.

Die veteranen und der neue star

Die veteranen und der neue star

Zu den drei Teilnehmern zählen der Routinier Sergio García, der bereits 2017 den Triumph feierte, Jon Rahm, der Vorjahressieger, und der „alte Hase“ José María Olazábal, der das Turnier bereits zweimal für sich entscheiden konnte. Die Abwesenheit von Tiger Woods und Phil Mickelson führt zu einer veränderten Dynamik, und Olazábal fühlt sich geehrt, Teil dieser besonderen Ausgabe zu sein, wo er auf eine Fülle wunderbarer Erinnerungen zurückblicken kann. Seine Erfolge auf der Champions Tour zeigen, dass er trotz seines Alters immer noch zu Höchstleistungen fähig ist.

Doch all die Hoffnungen ruhen in erster Linie auf Jon Rahm. Nach einem eher unspektakulären Vorjahr hat der 29-Jährige eine beeindruckende Leistungsserie im LIV Golf hingelegt: Ein Sieg, drei zweite Plätze und ein fünfter Rang in fünf Turnieren sprechen eine deutliche Sprache. Für Rahm ist es bereits die zehnte Teilnahme am Masters, und mit vier Top-10-Platzierungen und einer perfekten Bilanz bei der Cut-Qualifikation ist seine Form mehr als vielversprechend.

Sergio García hingegen zeigt sich in einem eher zurückhaltenden Zustand. „Ich bin nicht ganz fit“, gestand er am Montag. Die Entscheidung, seine Tochter Azalea nach dem ikonischen Azaleenbaum zu benennen, zeugt jedoch von seiner tiefen Verbundenheit mit Augusta. Obwohl er sich in guter Spielform befindet, bleibt abzuwarten, wie er mit dem Putt umgehen wird – ein Element, das in Augusta oft den Ausschlag gibt. Seine 27. Teilnahme am Masters markiert zudem einen historischen Moment: Nur der Europäer Bernhard Langer (111) hat häufiger in Augusta gespielt.

Die Statistik ist beeindruckend: Olazábal nimmt zum 37. Mal an dem Turnier teil, während García seine 103. Masters-Runde spielt. Die Masters-Tradition bedeutet für sie alles, und sie wissen, dass jeder Putt und jeder Schlag entscheidend sein können. Obwohl die spanische Beteiligung gering ist, bleibt die Spannung groß, wer von diesen drei erfahrenen Golfern sich den Titel sichern wird.

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