Masters 2026: nur drei spanier am start – rahm als top-favorit
Augusta National – Ein schmaler Kreis: Nur drei spanische Golfer werden bei den Masters 2026 am Start stehen. Ein Umstand, der seit 30 Jahren nicht mehr vorgekommen ist, denn in diesem Jahr werden alle drei im Champions Dinner vertreten sein. Die Hoffnung der spanischen Fans ruht vor allem auf Jon Rahm, dessen Form in der LIV Golf Saison vielversprechend ist.

Rahms triumph und garcias erfahrung
Die Anwesenheit von Rahm, García und Olazábal markiert eine besondere Konstellation. Rahm, der im vergangenen Jahr den Masters gewann, kommt mit einem beeindruckenden Start in die LIV Golf Saison: Ein Sieg, drei zweite Plätze und ein fünfter Platz in fünf Turnieren sprechen für sich. Es ist seine zehnte Teilnahme am Masters, und mit vier Top-10-Ergebnissen und einer perfekten Bilanz bei der Cut-Qualifikation ist er zweifellos der Favorit aus Spanien. Sergio García, der 2017 triumphierte, gibt sich zwar etwas verhalten: „Ich bin nicht ganz fit“, gestand er, „aber wir werden sehen.“ Die Wahl des Namens „Azalea“ für seine Tochter ist ein deutliches Zeichen seiner Verbundenheit mit Augusta, und sein Spiel ist zweifellos auf dem Niveau, um um den Sieg zu kämpfen. Entscheidend wird jedoch sein, wie er mit dem Putt umgeht – ein Faktor, der in Augusta eine überragende Bedeutung hat. Seine 27. Teilnahme ist zudem eine bemerkenswerte Leistung, nur Sam Torrance und Bernhard Langer haben in Europa öfter am Masters teilgenommen.
José María Olazábal, zweifacher Masters-Champion, freut sich über die Möglichkeit, wieder auf Augusta National spielen zu dürfen. Mit 60 Jahren und einigen soliden Leistungen auf der Champions Tour ist er in guter Form. „Die Gefühle sind unglaublich. Jeder Besuch hier ist etwas Besonderes für mich, für mein Herz“, erklärte er. Es ist seine 37. Teilnahme, ein Zeugnis seiner langen und erfolgreichen Karriere. Die Abwesenheit von Tiger Woods und Phil Mickelson macht diesen Wettbewerb noch spannender, da es mehr Möglichkeiten für andere Spieler gibt, in den Fokus zu rücken.
Die geringe Anzahl spanischer Teilnehmer zeigt die zunehmende Herausforderung, sich für das prestigeträchtigste Golfturnier zu qualifizieren. Doch mit Rahms Form und der Erfahrung von García und Olazábal bleibt die Hoffnung auf ein starkes spanisches Abschneiden am Masters 2026 bestehen.
