Märtens und co. stürmen die finals 2026 mit neuem format

Hannover wird im Juli zum Testlabor für die Zukunft des deutschen Schwimmens. Bei den Finals 2026 (23. bis 26. Juli) tritt der DSV mit zwei brandneuen Wettkampfformaten an – und Olympiasieger Lukas Märtens steht dabei im Mittelpunkt eines Experiments, das direkt auf Los Angeles 2028 zielt.

K.o.-modus im becken: so funktioniert das neue sprint-format

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Das Prinzip klingt simpel, hat es aber in sich. Acht qualifizierte Schwimmer, drei Läufe, ein Sieger – und zwischen den Rennen nur wenige Minuten Pause. Über die 50-Meter-Strecken aller vier Schwimmarten werden die deutschen Meister im Knock-out-Verfahren ermittelt: Nach dem ersten Lauf fliegen die zwei Langsamsten raus, nach dem zweiten drei weitere. Im dritten Lauf kämpfen die verbliebenen drei um den Titel. Das ist kein gemütlicher Vorlauf-Finale-Rhythmus mehr. Das ist Hochintensität auf Knopfdruck.

Bundestrainer Stephan Wittkymacht keinen Hehl daraus, warum das Format jetzt kommt: „Genau diese wiederholten Hochbelastungen unter Wettkampfbedingungen sind für die Sprintentwicklung entscheidend.