Marquez vor thailand-gp: schulterverletzung erschwert vorbereitung – ducati und aprilia als starke konkurrenten
- Marc marquez gibt vor dem thailand-gp offen zu: die schulter bleibt eine herausforderung
- Kommunikation mit dem team litt unter den schmerzen
- Erwartungen an ducati und aprilia
- Vertragsverlängerung mit ducati noch offen
- Zukunftspläne: team-besitzer? noch nicht!
- Aktuelle entwicklungen: salärminimum für motogp-piloten
- Ducati feiert 100-jähriges jubiläum mit neuer technologie
Marc marquez gibt vor dem thailand-gp offen zu: die schulter bleibt eine herausforderung
Marc Marquez, der neunfache Weltmeister, steht vor dem ersten Rennen der MotoGP-Saison in Thailand und spricht offen über die Schwierigkeiten, die seine Schulterverletzung mit sich bringt. Der Spanier gab zu, dass die Vorbereitung auf die Saison komplexer verlaufen sei als erwartet. “Die Verletzung in Indonesien schien anfangs einfach, aber dann brauchte es Zeit, da erneut die rechte Schulter betroffen war”, erklärte Marquez auf der ersten Pressekonferenz der Saison auf dem Chang Circuit.
Kommunikation mit dem team litt unter den schmerzen
Marquez betonte, dass die Rekonvaleszenz seine Arbeit erschwerte. “Es war schwierig für mich, präzise im Fahrstil zu sein und dem Team das richtige Feedback zu geben”, so der 33-Jährige. Diese Worte haben Gewicht, da sie von einem Fahrer mit seiner Erfahrung stammen. Dennoch sucht Marquez keine Ausreden. Er konzentriert sich darauf, in den ersten Rennen stetig Fortschritte zu erzielen.

Erwartungen an ducati und aprilia
Der Ducati-Pilot analysierte die Ausgangslage nüchtern und prognostiziert ein anspruchsvolles Rennwochenende. “Es wird kein einfaches erstes Rennen. Zu meiner Rechten habe ich den Schnellsten der Sepang-Tests und zu meiner Linken den Besten in Thailand”, sagte er in Bezug auf seinen Bruder Alex Marquez und Marco Bezzecchi. Er erwartet eine starke Ducati, aber auch eine konkurrenzfähige Aprilia.

Vertragsverlängerung mit ducati noch offen
Hinsichtlich einer möglichen Vertragsverlängerung mit Ducati zeigte sich Marquez vorsichtig. “Wenn ich mich körperlich nicht gut fühle, treffe ich keine Entscheidung. Wir sind unter vielen Aspekten sehr nah an Ducati, aber wir müssen noch abwarten. Ich möchte meine körperliche Verfassung einschätzen”, erklärte er. Er betonte jedoch seine Zufriedenheit mit dem italienischen Hersteller: “Ich bin extrem glücklich bei Ducati und hoffe, dass sie es auch mit mir sind.”

Zukunftspläne: team-besitzer? noch nicht!
Marquez gab auch Einblick in seine langfristigen Pläne. “Im Moment sehe ich mich nicht als Team-Besitzer. Aber in der Zukunft weiß man nie, was passieren kann. Ich weiß, dass die MotoGP und Motorräder für immer Teil meines Lebens sein werden”, sagte er mit einem Lächeln. Eine offene Tür, wie es seiner Art entspricht.

Aktuelle entwicklungen: salärminimum für motogp-piloten
Neben den sportlichen Aspekten gab es auch eine wichtige Nachricht bezüglich der Fahrergehälter: Nach vier Jahren der Verhandlungen wurde ein Salärminimum für MotoGP-Piloten vereinbart. Diese Vereinbarung soll die finanzielle Sicherheit der Fahrer gewährleisten und die Attraktivität der Serie weiter steigern.
Ducati feiert 100-jähriges jubiläum mit neuer technologie
Im Rahmen des Jubiläumsjahres präsentierte Ducati eine neue Motorradgeneration, die auf modernster Technologie basiert. Domenicali, der CEO von Ducati, betonte, dass die neuen Modelle, darunter die Monster und die Panigale, technologische Höchstleistungen darstellen. Die Entwicklung dieser Motorräder ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft des Unternehmens.
