Mariano verlässt alavés: eine ära geht zu ende?

Die Zeichen stehen auf Trennung: Mariano Díaz wird wohl nicht mehr für Deportivo Alavés in der Primera División spielen. Nach einer enttäuschenden Saison und einem angespannten Verhältnis zum Trainer steht der Stürmer vor einem Abschied im Sommer – ein Kapitel, das für beide Seiten ohne großen Glanz enden könnte.

Ein fehlstart und eine fehlende entwicklung

Noch im Sommer wurde Mariano als Verstärkung für die Offensive gehandelt. Doch die Erwartungen blieben unerfüllt. In zehn Ligaspielen gelang ihm kein einziger Treffer, und er fand sich oft auf der Ersatzbank wieder. Weder Eduardo Coudet noch sein Nachfolger Quique Sánchez Flores schafften es, das Potenzial des Angreifers zu entfesseln. Der Vorfall im Pokalspiel gegen Sevilla, bei dem es zu einer Auseinandersetzung mit Coudet kam, verdeutlichte die zunehmende Frustration auf beiden Seiten.

Sergio Fernández, der Sportdirektor des Vereins, lobte zwar Marianos Verhalten, machte aber deutlich, dass man sich mit dem Spieler über eine vorzeitige Vertragsauflösung einig werden möchte. Es ist offensichtlich: Mariano passt nicht mehr in das Konzept von Quique Sánchez Flores.

Die konkurrenz ist zu groß

Die konkurrenz ist zu groß

Die starke Konkurrenz im Sturmzentrum trug ebenfalls zu Marianos schwieriger Situation bei. Toni Martínez und Lucas Boyé bildeten ein schlagkräftiges Duo und erzielten gemeinsam 25 Tore. Selbst der junge Canterano Mañas fand in entscheidenden Spielen mehr Einsatzzeit als Mariano – ein bitteres Zeichen für den erfahrenen Stürmer.

Quique Sánchez Flores bevorzugt ein 4-4-2-System, in dem er auf zwei Stürmer setzt. Boyé und Martínez scheinen in dieser Konstellation gesetzt. Eine unverkäufliche Offerte könnte die Situation ändern, doch momentan sieht es nicht danach aus. Die Frage, ob Mañas eine dauerhafte Alternative darstellen kann, beschäftigt die Verantwortlichen.

Die suche nach einem neuen stürmer

Die suche nach einem neuen stürmer

Sollte Mañas verliehen werden, um seine Entwicklung weiter voranzutreiben, muss Alavés einen Ersatz für Boyé und Martínez finden. Angesichts der finanziellen Rahmenbedingungen erscheint die Verpflichtung eines neuen Stürmers realistisch. Die Möglichkeit, Diabaté dauerhaft zu verpflichten, gilt als unwahrscheinlich, weshalb die Suche nach Alternativen intensiviert wird.

Das Fazit ist klar: Mariano Díaz hat in Vitoria keine Zukunft mehr. Seine Zeit beim Alavés neigt sich dem Ende zu, und beide Seiten werden sich wohl bald von einander trennen. Es bleibt abzuwarten, wo der ehemalige Real-Madrid-Spieler seine Karriere fortsetzen wird.