March madness kassiert deutsches duo: fru raus, kordel nur statist – michigan rollt weiter
Die Nacht der Wahrheit für zwei deutsche Basketball-Hoffnungen endet gespalten. Sananda Fru trägt sich mit Louisville in die Sommerpause, Malick Kordel darf mit Michigan zumindest noch einen Schritt Richtung NCAA-Traum machen – wenn auch nur von der Bank.
Louisville scheitert an michigan states 13:3-todesstoß
69:77 lautet die Endzahl für Fru und die Cardinals. 18 Minuten, zwei Punkte, sechs Rebounds, ein Block – solide, aber eben nicht genug, um die Spartans zu stoppen. Die entscheidende Phase Mitte der zweiten Hälfte: Louisville hängt noch einmal bei 55:58, dann jagt Michigan State einen 13:3-Run über das Parkett. Das war’s. Die Körpersprache der Cardinals bricht, Fru schlägt die Hände überm Kopf zusammen, verlässt mit hängenden Schultern den Court.
„Wir haben gekämpft, aber die Rebounds haben uns zerstört“, sagte Trainer Pat Kelsey später. Die Statistik bestätigt: 40-28 unter den Brettern, dazu 15 Second-Chance-Punkte für MSU. Louisville war lange in Schlagdistanz, doch ohne den entscheidenden Punch.

Michigan zertrümmert saint louis – kordel bleibt randfigur
Während Fru packt, reist Kordel weiter. 95:72 gegen Saint Louis – ein Spaziergang für die Wolverines. Yaxel Lendeborg trifft 25 Punkte, Morez Johnson Jr. und Aday Mara dominieren die Zone, Michigan feiert Platz eins im Sweet 16. Kordel? Ein Rebound in einer Minute. Das war’s. Kein Wurf, kein Assist, nur ein Eintrag in der Boxscore.
Die Rotation von Trainer Dusty May ist gnadenlos tief. Kordel war in der Regular Season schon nur sporadisch gefragt, jetzt droht ihm im K.o.-System die Rolle des Glücksritters. Dennoch: Er ist noch dabei, Fru nicht.
Die Bilanz für deutsche Spieler in diesem Turnier: zwei Starter, ein Weiterkommen, ein Nachhauseweg. Fru wird jetzt Draft-Listen sichten, Kordel darf hoffen, dass May ihn gegen Houston doch noch ruft. Die March Madness bleibt grausam – und faszinierend zugleich.
