Mara: nba-traum rückt näher – spanien-comeback unwahrscheinlich

Aday Mara, der junge spanische Shooting Guard, steht kurz vor dem großen Sprung in die NBA. Nach seiner beeindruckenden Leistung bei der NCAA Final Four, wo er mit den Michigan Wolverines den Titel gewann, konzentriert er sich voll und ganz auf seine Vorbereitung auf den NBA Draft 2026. Ein Rückkehren in die spanische Liga ACB scheint ausgeschlossen.

Mara trainiert in den usa – fokus auf nba-anforderungen

Mara trainiert in den usa – fokus auf nba-anforderungen

Der 21-Jährige (geboren am 7. April) wird in den kommenden Wochen in den Vereinigten Staaten bleiben, um seine technischen Fähigkeiten zu verfeinern und an den Training Camps verschiedener NBA-Franchises teilzunehmen. Sein Ziel ist klar: Er will sich in der ersten Runde des Drafts platzieren und sich so einen Vorteil für seine NBA-Karriere sichern. Die Auftritte bei der NCAA Final Four haben seine Position deutlich verbessert, insbesondere sein herausragendes Spiel gegen den haushohen Favoriten Arizona.

Die NBA-Drafts sind unberechenbar. Es kommt selten vor, dass ein Spieler aufgrund seines reinen Talents ausgewählt wird. Oftmals entscheiden die Bedürfnisse der einzelnen Teams über die Auswahl. Im Draft von 2018 zogen die Phoenix Suns DeAndre Ayton (statt eines Point Guards) und die Sacramento Kings Marvin Bagley III. Die Dallas Mavericks hatten das Glück, Luka Dončić zu verpflichten – ein Beispiel dafür, dass es nicht immer darum geht, was ein Spieler wert ist, sondern was ein Team gerade benötigt.

Experten bewerten den Draft 2026 als den besten in den letzten 15 Jahren. Aday Mara, mit seiner Größe von 2,21 Metern, seiner ausgezeichneten Passfähigkeit, seinem sicheren Wurf, seiner defensiven Stärke, seiner schnellen Auffassungsgabe und seiner positiven Einstellung, gilt als einer der vielversprechendsten Spieler. Seine Herausforderung besteht nun darin, körperlich weiter zu wachsen und nach dem medialen Hype die Füße fest auf dem Boden zu behalten. Er muss die NBA-Franchises davon überzeugen, dass er den Herausforderungen dieser Liga gewachsen ist.

Angesichts der zunehmenden Bedeutung des „Small Ball“ im modernen Basketball, in dem Spieler wie Jalen Williams (Thunder), Jaylen Brown (Celtics) und Nikola Jokic (Nuggets) dominieren, sind die Chancen für einen Big Man wie Mara groß. Seine Vielseitigkeit und sein Spielverständnis machen ihn zu einem potenziellen Gewinn für jedes Team. Eine Platzierung unter den Top 15 des Drafts würde seine Karriere entscheidend beflügeln. Eine Auswahl in der ersten Runde, etwa in Position 10, würde ihm einen Vierjahresvertrag über 27 Millionen Dollar sichern, während Platz 14 immer noch einen Vertrag über 23 Millionen Dollar bis 2030 bedeuten würde – Summen, die so solide sind wie der Granit aus Calatayud.

Mara wird im Mai nicht am Trainingslager des spanischen Basketballverbandes teilnehmen, aber Nationaltrainer Chus Mateo plant, ihn bei den Qualifikationsspielen für die Weltmeisterschaft 2027 (im Juli und August) in die Nationalmannschaft zu integrieren, sofern dies von seinem NBA-Team abgesegnet wird. Das wäre seine große Chance, sich in Spanien zu präsentieren, bevor seine NBA-Karriere offiziell beginnt.