Magdeburg holt bronze: überzeugender sieg gegen aalborg!

Köln – Der SC Magdeburg hat sich beim Final Four in Köln eindrucksvoll zurückgemeldet und sich die Bronzemedaille gesichert. Nach der enttäuschenden Halbfinalniederlage gegen die Füchse Berlin präsentierte sich das Team von Trainer Bennet Wiegert am Sonntag in Topform und ließ dem dänischen Vertreter Aalborg HB wenig Luft zum Atmen.

Wiegerts mannschaft zeigt reaktion

Wiegerts mannschaft zeigt reaktion

Das Spiel endete mit einem deutlichen 32:26 (17:11) für den SCM. Schon in der ersten Halbzeit sorgte Magdeburg für klare Verhältnisse und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Die Leistung war ein deutlicher Kontrast zur zuvor gezeigten Leistung im Halbfinale, wo die Titelverteidigung gegen Berlin im Viertelfinale scheiterte. Der 35:40-Ausgang war für Wiegert schwer zu verkraften, wie er unmittelbar danach äußerte: „Es braucht Zeit, um das zu verarbeiten und wegzustecken.“

Doch seine Mannschaft ließ sich nicht entmutigen. Von Beginn an kontrollierte Magdeburg das Spielgeschehen. Die Abwehr stand solide, und im Angriff agierte man zielgerichtet. Juri Knorr, der Spielmacher von Aalborg, konnte seine Qualitäten nur bedingt zur Geltung bringen. Die Stärke des SCM lag in der konsequenten Umsetzung der taktischen Vorgaben und der hervorragenden Teamleistung.

Die geplante Titelverteidigung nach dem Triumph im Vorjahr war zwar vergeben, doch der bronzene Erfolg gibt dem Team neuen Auftrieb für die kommende Saison. Es ist ein Zeichen, dass die Mannschaft trotz des Rückschlags im Halbfinale zusammenhält und bereit ist, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Die Fans im Kölner Lanxess Arena feierten den Sieg ausgelassen, ein passender Abschluss für ein ereignisreiches Wochenende.

Trainer Wiegert zeigte sich dennoch unzufrieden: „Die richtigen Worte gibt es nicht“, kommentierte er die Leistung seiner Mannschaft nach dem Spiel. Das deutet darauf hin, dass trotz des Bronzerfolgs noch Luft nach oben besteht.