Magdeburg gegen hertha: wille zählt mehr als statistik!
Der 1. FC Magdeburg empfängt am Sonntag die Hertha BSC zum vorgezogenen Spieltagskampf – und das vor dem Hintergrund einer extrem wichtigen Aufgabe für den Verein. Trainer Petrik Sander mahnt jedoch zur Ruhe und betont, dass die jüngsten Erfolge im eigenen Stadion das Team beflügeln sollen. Doch die Ausgangslage ist brisant.
Die rückkehr des torjägers und die hoffnung auf müller
Ein Lichtblick für die Magdeburger ist die Rückkehr von Toptorjäger Mateusz Zukowski nach seiner Sperre. „Das ist natürlich eine Erleichterung“, so Sander, „er ist ein wichtiger Faktor für unser Spiel.“ Auch Tobias Müller könnte wieder ins Team stoßen, nachdem er am Donnerstag ins Training zurückgekehrt ist. Seine mögliche Einsatzbereitschaft wird allerdings kurzfristig entschieden.

Hertha mit „wut im bauch“ – sander warnt vor selbstüberschätzung
Die Hertha BSC reist mit dem Ziel an, den Abstiegskampf erfolgreich fortzusetzen. Sander erwartet jedoch kein leichtes Spiel: „Natürlich werden sie was tun, werden das Spiel mit allen Mitteln gewinnen wollen.“ Er warnt davor, die Gegner zu unterschätzen, insbesondere nach deren Niederlage gegen Kiel. „Ich erwarte die Hertha mit Wut im Bauch“, so der Coach.
Sander plädiert für eine Balance zwischen Offensive und Defensive. Das bloße Verweisen auf frühere Erfolge im direkten Duell, wo er als Trainer viermal gegen die Berliner gewonnen hat, lehnt er ab. „Das will ich nicht rauskramen. Es ist ein extrem wichtiges Spiel im Sinne des Vereins.“

Kopf statt bein: die mentale stärke entscheidet
Die Konkurrenzsituation in der Tabelle sorgt für zusätzlichen Druck. Während andere Teams bereits am Samstag Punkte holen können, muss Magdeburg nachlegen. „Von Vorteil ist es immer, wenn man Spiele gewinnt, egal ob man das vorher oder nachher tut“, so Sander pragmatisch. Er betont jedoch, dass der größte Qualitätsunterschied im Kopf liege. „Da haben wir in Nürnberg nicht das umgesetzt, was wir besprochen hatten, sondern uns viel zu sehr mit Dingen beschäftigt, was wir nicht beeinflussen können.“
Die Ausgangssituation ist klar: Magdeburg hat das Schicksal selbst in der Hand. „Wir haben die Ausgangssituation, dass wir den Klassenerhalt in unserer eigenen Hand haben“, so Sander entschieden. Das Team wird sich darauf konzentrieren und mit dem Vertrauen der letzten Heimspiele positiv in die Partie gehen. Die Spieler müssen sich darauf konzentrieren, ihre Leistung abzurufen und die nötigen Punkte zu holen. Nur so kann der FCM seine Ziele erreichen und den Abstieg vermeiden.
Der Fokus liegt ganz auf der eigenen Leistung – der Rest kommt dann von selbst.