Magath rastet aus: harte worte an den fc bayern und harry kane

Schockierende kritik: magath poltert gegen bayern!

Felix Magath, der dreifache Meistercoach, lässt keine Zweifel: Er ist alles andere als zufrieden mit der aktuellen Lage beim FC Bayern München. Nach den jüngsten Remis gegen den FC Augsburg (1:2) und den Hamburger SV (2:2) sowie dem schrumpfenden Vorsprung auf Borussia Dortmund (nur noch sechs Punkte) schießt der 72-Jährige in einem exklusiven Interview mit RTL und Sport.de scharfe Worte in Richtung der Bayern-Stars – und speziell in Richtung Harry Kane. Ein Donnerschlag in der Fußballwelt!

Der flow ist weg: bayern in der krise?

Der flow ist weg: bayern in der krise?

„Der große Flow in der Bayernmannschaft ist im Moment raus“, analysiert Magath unmissverständlich. „Der FC Bayern hat in der Hinrunde beeindruckt, weil er souverän war. Sie hatten alles im Griff und man hatte nie das Gefühl, dass irgendwas anbrennen könnte. Seit der Winterpause ist diese Dominanz weg. Das hat man gegen den HSV gesehen.“ Er warnt davor, sich auf den Lorbeeren auszuruhen: „Es ist nie gut für eine Mannschaft, wenn sie unangefochten vorne ist und – in Anführungsstrichen – keine Gegner mehr hat. Da wird man leichtfertig.“

Unsportliches verhalten? magath attackiert bayern-stars

Doch nicht nur die spielerische Leistung bemängelt Magath. Ihm missfällt auch das Verhalten einiger Spieler auf und neben dem Platz. „Diese Meckerei von den Spielern ist unnötig. Das war kein unfaires Spiel. Der FC Bayern braucht sich nicht beschweren, dass er zu viele Pfiffe in der Bundesliga für oder gegen sich kriegt. Es wird meistens für Bayern gepfiffen!“, echauffiert sich der ehemalige Coach. Er fordert mehr Selbstkritik.

Kane im fokus: ist das wirklich sein job?

Besonders kritisch sieht Magath die Rolle von Harry Kane. „Ich würde Spieler immer nach ihren Stärken einsetzen. Harry Kane kann Tore schießen. Er wird von allen gelobt und jeder jubelt, dass er auch hinten rumläuft. Aber das ist nicht sein Job!“, kritisiert Magath. Kane solle sich auf seine eigentliche Aufgabe konzentrieren: Tore schießen. „Er kann hinten so viel Bälle klären, wie er will, aber er hilft der Mannschaft mehr, wenn er vorne steht, wartet, den Ball bekommt und ihn reinschießt.“

Die schiedsrichter-debatte: eberl und neuer kontern

Nach dem Remis gegen den HSV gab es von Seiten der Bayern-Verantwortlichen Kritik am Schiedsrichter Harm Osmers. Max Eberl klagte über ein Stadion, das komplett hinter dem HSV stand und einen Schiedsrichter, der „in einigen Situationen überfordert wirkte“. Auch Manuel Neuer ließ Worte fallen: „Wenn der Schiedsrichter nach dem Spiel ein Thema ist, dann ist das nie ein gutes Zeichen.“ Auch Josip Stanisic und Kane äußerten ihren Unmut.

Titelrennen: ist dortmund noch eine gefahr?

Trotz seiner scharfen Kritik glaubt Magath jedoch nicht an eine echte Spannung im Titelrennen. „Man muss aber leider sagen, dass Borussia Dortmund nicht gerade den Eindruck vermittelt, als wollen sie den FC Bayern jagen“, so Magath. Ob die Bayern seine Worte beherzigen und sich zurückbesinnen werden, bleibt abzuwarten. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die Kritik fruchten wird.

Zusammenfassung der kritikpunkte

  • Verlust des spielerischen Flows
  • Unsportliches Verhalten der Spieler (Meckerei)
  • Falsche Positionierung von Harry Kane
  • Mangelnde Selbstkritik
  • Fehlende Leidenschaft bei Borussia Dortmund