Madsen-comeback: thw kiel bangt um rückraumspieler

Schlechte Nachrichten für die Fans des THW Kiel: Der dänische Nationalspieler Emil Madsen wird voraussichtlich nicht mehr in dieser Saison in die Handball-Bundesliga zurückkehren. Nach einer erfolglosen konservativen Behandlung seines Knorpelschaden am rechten Knie war eine Operation unumgänglich, die den Rückraumrechten nun für längere Zeit außer Gefecht setzt.

Verletzungspech verzögert rückkehr

Verletzungspech verzögert rückkehr

Die Entscheidung für eine konservative Therapie im Dezember, gemeinsam mit dänischen Spezialisten, sollte Madsen eine Operation ersparen und einen schnellen Return ermöglichen. Doch wie Mannschaftsarzt Dr. Philip Lübke damals erklärte, zielte man darauf ab, Emil „möglichst schonend wieder aufs Handballfeld zu bringen“. Dieser Ansatz hat sich leider nicht bewährt, was die Notwendigkeit eines Eingriffs besiegelte. Die Reha-Phase gestaltet sich nun länger als erhofft.

Der THW Kiel hat sich daraufhin verstärkt und sich für die restliche Saison die Dienste von Mohab Abdelhak gesichert, der nach Saisonende zu Vardar Skopje wechseln wird. Ein Glücksgriff, denn ohne ihn wäre die Belastung für die anderen Rückraumspieler enorm gewesen. Ob Abdelhak eine dauerhafte Lösung darstellt, bleibt abzuwarten.

Aktuell befindet sich Madsen wieder in Kiel und arbeitet an seinem Comeback. Sein Ziel ist die nächste Saison, doch die Fortschritte sind langsam. Die Fans hoffen, ihn bald wieder auf dem Feld zu sehen, doch der Weg dorthin ist noch weit. Die Frage ist, ob er das Leistungsniveau erreichen kann, das von ihm erwartet wird, nachdem er so lange ausgefallen ist.

Die Verletzungszahlen in der Handball-Bundesliga sind alarmierend, und der THW Kiel ist da keine Ausnahme. Es bleibt zu hoffen, dass Madsen seine Verletzung vollständig auskurieren kann und wieder zu alter Stärke findet – für ihn und für den Verein.