Madring: fia gibt grünes licht – spanien feiert formel-1-comeback!
Madrid steht kurz vor
dem großen Auftritt! Eine FIA-Kommission hat die Fertigstellung des neuen Renncircuits Madring abgenommen und damit den Weg für das erste Formel-1-Rennen seit 45 Jahren geebnet. Luis García Abad, der Geschäftsführer von Madring, versicherte, dass alle Bauarbeiten planmäßig abgeschlossen wurden und die Vorbereitungen für das Rennen am 11. September in vollem Gange sind.Die letzten 100 tage: ein wettlauf gegen die zeit
Trotz hartnäckiger Gerüchte über Verzögerungen ist das Projekt Madring im Zeitplan geblieben. García Abad betonte, dass man stets nur über bereits erledigte Aufgaben gesprochen habe und nicht über leere Versprechungen. „Wir haben bewiesen, dass wir liefern können“, erklärte er. Bereits Carlos Sainz Jr. durfte den Kurs testen, bevor die Asphaltierung abgeschlossen war, und er zeigte sich beeindruckt. Aktuell werden Sicherheitsbarrieren installiert, doch der Druck ist enorm, da nur noch 100 Tage bis zum Rennen verbleiben.
Die Ingenieurskunst hinter Madring ist bemerkenswert. Der Kurs wurde in einem bestehenden Messegelände errichtet, was immense logistische Vorteile bietet. „Wir haben eine enorme Menge an Vorteilen, die in anderen Rennstrecken nicht zu finden sind“, so García Abad. Auch wenn Jeddah den Rekord für den Bau des schnellsten Renncircuits hält, ist Madring ein beispielloses Projekt in der Formel-1-Geschichte.

Fan-zone, gradstände und die große frage nach der rentabilität
Noch offene Punkte sind die Fertigstellung der Fan-Zone und der Installation der Gradstände. Die Fan-Zone wird derzeit einer umfassenden Urbarmachung unterzogen, während die Gradstände erst noch errichtet werden müssen. Das ist eine gewaltige Aufgabe, die jedoch bis zum Rennen abgeschlossen werden soll. Aktuell sind bereits 97,3 % aller Tickets für das Rennen verkauft, was auf eine hohe Nachfrage hindeutet. Die finale Kapazität hängt noch von den behördlichen Genehmigungen ab, aber es wird erwartet, dass insgesamt rund 120.000 Zuschauer das Rennen verfolgen werden.
Die Frage nach der Rentabilität des Rennens ist natürlich entscheidend. García Abad betonte, dass man von Anfang an auf eine wirtschaftlich tragfähige Veranstaltung setzte und die Vorbereitungen entsprechend geplant hat. Er verwies auf die Attraktivität Madrids als Reiseziel und die hohe Nachfrage nach Tickets als Indikatoren für den Erfolg des Rennens.

Ein spektakel für fahrer und fans
Nicht zuletzt überzeugt der Kurs auch die Fahrer. David Coulthard und Mika Häkkinen waren von der Strecke begeistert und forderten nach ihren Testfahrten sogar weitere Runden. Besonders die Monumental-Sektion, mit ihrem steilen Gradienten, verspricht atemberaubende Bilder im Fernsehen. Die 22 Kurven des Renncircuits bieten eine technische Herausforderung für die Teams und sorgen für spannende Rennen. „Das ist ein Kurs, der das Potenzial hat, zu einem neuen Favoriten der Fahrer und Fans zu werden“, betonte García Abad.
