Madrid lässt barça zittern: arbeloas b-elf demolierter elche 4:1

Real Madrid schlägt Elche 4:1 und schrumpft den Vorsprung von Tabellenführer Barcelona auf einen Punkt. Die Sensation: Coach Álvaro Arbeloa vertraut auf sieben Eigengewächse – so viele Liga-Kicker standen zuletzt vor 22 Jahren gemeinsam auf dem Rasen.

Valverde trifft zum fünften mal in neun tagen

Federico Valverde ist derzeit das Turbo-Triebwerk der Königlichen. Der Uruguayer netzte gegen Celta, Manchester City und nun Elche – fünf Tore innerhalb eines einzigen Zyklus. Sein 25-Meter-Hammer nach Doppelpass mit Arda Güler in der 44. Minute war die Vorentscheidung. Der 2:0-Pausenstand ließ Elche, das seit zwölf Spielen sieglos ist, wie einen Abstiegskandidaten wirken.

Die Torschützen im Überblick: Antonio Rüdiger (39.), Valverde (44.), Dean Huijsen mit seinem ersten Treffer im weißen Trikot (68.) und Güler (87.) mit einem Traumtor aus 62 Metern – der türkische Teenager warf den Ball halblinks, Elche-Keeper Dituro stand zu weit vor seinem Kasten, die Kugel senzte sich unhaltbar unter die Latte.

Arbeloa rotiert ohne superstars

Arbeloa rotiert ohne superstars

Ohne Mbappé, Bellingham, Rodrygo und acht weitere verletzte oder gesperrte Profis baute Arbeloa auf Nachwuchs. Mit 21 Jahren ist Huijsen bereits die Stimme in der Abwehr, Linksverteidiger Yáñez lieferte die Vorlage zum 3:0. Die Statistik: 63 Prozent Ballbesitz, 17:3 Torschüsse, 4,3 erwartete Tore – Elche kam auf magere 0,4.

Im Bernabéu jubelte auch Federico Redondo Solari, Sohn von Real-Legende Fernando, der beim Gegner die Rückennummer 5 trägt – ein Detail, das viele Madrilenen an die glorreichen Zeiten erinnerte. Doch die Gegenwart gehört Arbeloa und seinen Kids. Die Tabelle lügt nicht: Barça hat 66 Punkte, Real 65. Das Clásico am 26. Mai könnte die Meisterschaft entscheiden.

Die nächste Woche bringt die Rückkehr der Stars – doch wer sie verdrängt, hat jetzt ein echtes Problem. Valverde, Güler & Co. haben ihre Visitenkarte abgegeben. Barcelona spürt den Atem im Nacken.