Madrid fiebert: jiménez und estévez im duell der titanen!
Madrid hält den Atem
an! Am Sonntag, den 21. Juni, treffen beim traditionsreichen KLM Norte-Sur Lauf einige der größten Namen des spanischen Athletiksports aufeinander. Ein Duell, das über den individuellen Sieg hinaus um die Teamvorherrschaft geht – und bei dem die Vergangenheit eindeutig aussagt: Das Team Süd dominiert seit Jahren.Alejandro jiménez jagt die revanche
Alejandro Jiménez, der Triumphator des Vorjahres, geht als einer der großen Favoriten ins Rennen. Sein Sieg über den Uruguayer Nicolás Cuestas in einer Zeit von 29:06 Minuten mag zwar beeindruckend gewesen sein, doch der Teamerfolg rutschte ihm damals durch die Finger. Dieses Jahr will er nicht nur seine persönliche Bestzeit verbessern, sondern auch die Konkurrenz von Skechers-Athlet Gonzalo Parra überwinden, der die Farben des Südens verteidigt. Parra, bekannt für seine außergewöhnliche Lauftechnik, glänzt regelmäßig in 3.000-Meter-Hürdenrennen und kann auf beeindruckende 10-Kilometer-Zeiten von 28:50 (Speed Run) und 28:53 (San Silvestre Vallecana) verweisen. Ein harter Brocken für Jiménez.
Doch die größte Überraschung ist die Rückkehr von Reyes Estévez, einer Legende des spanischen Sports. Der Europameister, Weltcup-Zweite und vielfache Podestplatzierter auf nationaler und internationaler Ebene feiert mit 49 Jahren eine überraschende Renaissance. Seine aktuellen 10-Kilometer-, Halbmarathon- und Marathonzeiten sind schlichtweg sensationell und machen ihn zu einem ernstzunehmenden Anwärter auf den Sieg. Estévez ist der Star-Neuzugang des Südens und verspricht ein Feuerwerk an Emotionen.

Lidia campo: kann sie den rekord brechen?
Auch bei den Damen ist die Spannung kaum zu überbieten. Lidia Campo, Siegerin des vergangenen Jahres mit einer Zeit von 32:53 Minuten, gilt als die aussichtsreichste Kandidatin für den erneuten Triumph. Als spanische Meisterin über 10 Kilometer und Vize-Weltmeisterin im Halbmarathon träumt sie nicht nur vom individuellen Sieg, sondern auch vom Teamtitel für das Team Norden und dem prestigeträchtigen Rekord der Veranstaltung, der derzeit von der Peruanerin Gladys Tejeda (32:47 Minuten) gehalten wird. Die Entscheidung im Teamwettbewerb fällt durch die Durchschnittszeit aller Teilnehmer, sodass auch weniger erfahrene Läufer die Chance auf Ruhm und Ehre haben.
Die Bilanz der vergangenen 16 Austragungen spricht eine deutliche Sprache: Das Team Süd hat 11 Mal die Nase vorn, während das Team Norden lediglich 5 Siege feiern konnte. Eine statistische Überlegenheit, die die Spannung für dieses Jahr noch weiter anheizt. Es bleibt abzuwarten, ob Jiménez und Campo ihre Ambitionen in die Tat umsetzen können, oder ob die erfahrenen Kräfte des Südens erneut die Oberhand behalten werden. Die Fans dürfen ein packendes Rennen voller Dramatik und Überraschungen erwarten.
