Machmudow trainiert mit bären – und scheiterte an kabayel!

Arslanbek Machmudow, der russische Herausforderer von Tyson Fury, sorgt vor seinem größten Kampf mit ungewöhnlichen Trainingsmethoden für Aufsehen. Der 36-Jährige offenbarte, dass er in der Vergangenheit tatsächlich mit einem Bären trainiert hat – ein Vorhaben, das er nun mit einem Augenzwinkern und Erleichterung hinter sich lassen möchte. Aber das ist nicht alles: Im Dezember 2023 erlitt er bereits eine deutliche Niederlage gegen Deutschlands Hoffnungsträger Agit Kabayel.

Ein bär als trainingspartner?

Die Videoclips von Machmudows ungewöhnlicher Trainingseinheit, bei der er sich mit einem Bären auseinandersetzt, sorgten im Netz für Gesprächsstoff. Das Duell, das vor etwa anderthalb Jahren in Moskau stattfand, sei ihm „ehrlich gesagt furchtbar“ gewesen, so Machmudow gegenüber dem Guardian. Er stemmte sich mit dem Tier, belauerte es und kam dem Biss des Bären nur knapp davon. „Es war gut, dass das nicht passiert ist“, räumte er ein. Seine Mutter, so erzählte er, habe die Aktion ebenfalls nicht verstanden und ihn gewarnt, er würde seine Kinder nie wiedersehen, sollte er so etwas noch einmal tun.

Die deutsche lektion

Die deutsche lektion

Doch bevor Machmudow auf Fury trifft, muss er sich eingestehen, dass er bereits gegen einen Deutschen verloren hat. Im Dezember 2023 musste er sich Agit Kabayel geschlagen geben. Ein Leberhaken in der vierten Runde schickte ihn auf die Bretter. Die Niederlage gegen Kabayel, einen Boxer, der im internationalen Schwergewicht noch nicht ganz so etabliert ist wie Fury, wirft Fragen auf. Kann Machmudow aus dieser Erfahrung lernen und seine Schwächen ausgleichen?

Respekt und optimismus vor dem kampf

Respekt und optimismus vor dem kampf

Trotz seiner Außenseiterrolle und der gescheiterten Bären-Trainingseinheit begegnet Machmudow dem Kampf gegen Fury mit Respekt und einem überraschenden Optimismus. „Ich weiß nicht, wie ich ihn schlagen werde, aber natürlich glaube ich, dass ich gewinnen werde“, sagte er. Fury, der nach 476 Tagen im Ruhestand zu einem Comeback antritt, ist zweifellos eine Legende. Machmudow hat in seinen 23 Profikämpfen 21 Siege errungen, 19 davon durch Knockout. Aber gegen Fury, einen der besten Schwergewichtsboxer der Geschichte, wird er alles geben müssen – und vielleicht doch lieber auf Bären verzichten.

Die Frage, ob Machmudow wirklich eine Chance gegen den britischen Superstar hat, bleibt offen. Aber eines ist sicher: Sein ungewöhnliches Training und die Niederlage gegen Kabayel zeigen, dass er sich seiner Aufgabe bewusst ist und bereit ist, alles zu riskieren. Ob es reicht, um Fury zu überraschen, wird der Kampf am Samstag in London zeigen. Die Aufgabe ist monumental, aber Machmudow beweist zumindest, dass er nicht davor zurückschreckt, auch mal unkonventionelle Wege zu gehen.