Lukaku fliegt aus belgien-camp – jetzt droht ihm auch ärger bei neapel

Romelu Lukaku ist nicht mehr im Trainingslager der Roten Teufel. Er ist nach Brüssel abgedreht – und hat damit eine Lawine losgetreten, die bis nach Italien rollt.

Belgier verpasst us-tour und sorgt für wirbel in neapel

Die offizielle Begründung klingt harmlos: „Romelu will sich auf seine Grundlagenausdauer konzentrieren“, hieß es beim belgischen Verband. Vincent Mannaer, Technischer Direktor, betonte: „Keine Verletzung, alles in Ordnung.“ Doch hinter den Kulissen brodelt es. Denn Lukaku meldete sich auch bei Neapel ab – für die letzten beiden Trainingseinheiten dieser Woche in Castel Volturno.

Statt mit der Mannschaft zu schuften, blieb er in Brüssel bei Mutter und Kindern. Ein Alleingang, der den Klub offenbar kalt erwischt. Laut La Repubblica prüft Neapel nun eine Geldstrafe. Das Abkommen mit dem Stürmer sei klar gewesen: individuelles Reha-Programm, aber vor Ort. Stattdessen sitzt Lukaku 1.500 Kilometer entfernt im Wohnzimmer – und lässt die Partie gegen Mailand sowie den Rest der Saison in der Schwebe.

Ein jahr ohne länderspiel, sieben minuten für den titel

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Die Zahlen sind gnadenlos. Lukaku trug zuletzt am 9. Juni 2024 das Trikot der Elften, seitdem Funkstille. Für Neapel kam er in dieser Serie-A-Saison auf gerade einmal sieben Einsätze und 64 Spielminuten. Ein Tor, drei Muskelverletzungen, ein endloser Reifen aus Therapie und Hoffen. Er sollte der Missing Link im Titelrennen werden, wurde zur Randfigur.

Jetzt droht ihm der nächste Rückschlag. Die medizinische Abteilung hatte Mitte April eine Rückkehr ins Kader gegen Mailand eingeplant. Diese Timeline ist Makulatur, wenn Lukaku nicht sofort nach Kalabrien reist. Antonio Conte plant mit ihm – aber nur, wenn er auf dem Platz steht. Sonst sucht der Coach im Sommer einen neuen Target-Stürmer. Und Big Rom? Der schaut von Brüssel aus auf ein Jahr, in dem er mehr Zeit mit Flugzeugen verbracht hat als mit Toren.