Lugano sichert sich playoff-ticket – und schmiedet schon die nächste meistertruppe
Der HC Lugano darf drei Wochen durchatmen. Am 21. März geht’s erst wieder aufs Eis – doch hinter den Kulissen rattert die Maschine von Sportchef Janick Steinmann schon auf Hochtouren. Die Playoff-Pause nutzt der Klub, um die Kaderzukunft zu sichern: zwei Vertragsverlängerungen, eine Rückholaktion, ein klares Statement.
Peltonen bleibt, cjunskis kommt zurück
Aleksi Peltonen unterschreibt bis 2027. 49 Spiele, fünf Tore, sechs Assists – für den 27-jährigen Finnen die beste Regular-Season seiner NL-Karriere. Steinmann lobt: „Er hat sich seinen Platz erarbeitet, Tag für Tag.“ Peltonen selbst wirkt erleichtert: „Ich fühle mich hier zuhause, das wollte ich belohnen.“
Harijs Cjunskis kehrt aus Kanada zurück. Der lettische Verteidiger verließ Lugano 2024 Richtung QMJHL, spielt derzeit bei den Brooks Bandits in der BCHL: 34 Spiele, vier Tore, elf Vorlagen. Mit 19 Jahren erhält er einen Vertrag bis 2029 – und die Schweizer Lizenz, die ihn sofort in der NL spielen lässt. Steinmann: „Er ist bereit, sich hier durchzubeißen.“

Die macht der ruhepause
Andere Klubs müssen noch zittern, Lugano kann planen. Die Playoff-Festung gibt der sportlichen Leitung Luft, Talente zu binden, Lücken zu schließen. Die Message an die Konkurrenz: Wir sind nicht nur jetzt stark, wir bauen auch schon für morgen.
Die Tabelle lügt nicht, die Zahlen auch nicht. Peltonen liefert, Cjunskis soll nachreichen. Und Steinmann? Der sitzt in der Kabine, telefoniert, verhandelt, schreibt Verträge. Während andere noch um jeden Punkt beten, hat Lugano schon die nächste Saison im Kasten.
