Liverpool bangt um slot: wirtz schwört auf den trainer – trotz krise!
Die Stimmung am Mersey ist alles andere als rosig. Liverpool, einst gefürchtet, kämpft in der Premier League um die Qualifikation für die Champions League und wird von heftiger Kritik überschattet. Doch inmitten des Chaos hält ein junger Star unbeirrt die Stellung: Florian Wirtz.

Wirtz' vertrauen in slot trotz des debakels
Vor dem brisanten Viertelfinal-Duell gegen Paris Saint-Germain am Mittwochabend (21 Uhr, DAZN) hat der deutsche Nationalspieler seinem Trainer Arne Slot öffentlich den Rücken gestärkt. „Wir glauben an den Trainer“, erklärte Wirtz in der Pressekonferenz. Eine Aussage, die angesichts der aktuellen Lage – Liverpool belegt lediglich den fünften Platz und verpasste in der FA Cup-Partie gegen Manchester City eine deutliche 0:4-Niederlage – überrascht.
Besonders pikant: Wirtz verweist auf die erfolgreiche Vorsaison, in der Slot als Nachfolger von Jürgen Klopp die Meisterschaft gewann. Eine Leistung, die nun in weiter Ferne scheint. Denn die Investitionen von 450 Millionen Euro im Sommer – für Spieler wie Jeremie Frimpong, Hugo Ekitiké, Alexander Isak und Milos Kerkez – scheinen sich bisher nicht auszuzahlen. Die Mannschaft kratzt nur an der Oberfläche ihres Potenzials.
Die Kritik an Wirtz selbst lässt nicht lange auf sich warten. Medien stilisieren ihn als „Selbstdarsteller“, doch der junge Offensivspieler lässt sich davon nicht beirren. „Wir hätten uns gewünscht, dass es noch besser läuft“, räumt er ein, „aber es ist, wie es ist.“
Die bittere Wahrheit ist: Liverpool steht vor einer Mammutaufgabe. Das Hinspiel gegen PSG im vergangenen Jahr ging zwar noch mit 1:0 gewonnen, doch im Elfmeterschießen kassierten die Reds die bittere Niederlage. Für eine Revanche braucht es am Mittwochabend „90 Minuten voller Energie und Hingabe“, so Wirtz.
„Wir glauben an uns, wir haben eine gute Gruppe mit großartigen Charakteren und Spielern und einen guten Trainer, der versucht, uns gut auf das Spiel vorzubereiten“, fügt der 22-Jährige hinzu. Ob diese Worte die Wende bringen können, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Liverpool muss sich jetzt zusammenreißen, wenn die letzte Chance auf einen Titel in dieser Saison nicht verpufft.
Die Frage ist nicht, ob Liverpool die Krise überwinden kann, sondern ob der Glaube an den Trainer und an sich selbst ausreicht, um gegen PSG zu bestehen. Denn eines ist gewiss: In der Champions League ist alles möglich. Und die Spieler von Liverpool müssen beweisen, dass sie noch zu Höchstleistungen fähig sind – oder die Saison als Fehlstart in die Geschichtsbücher eingehen.
