Lipowitz hält kurs: baskenland-rundfahrt – podestkampf geht weiter!
Basauri – Florian Lipowitz hat sich auch auf der dritten Etappe der Baskenland-Rundfahrt eindrucksvoll in Szene gesetzt und den Anschluss an die Favoriten behauptet. Der deutsche Radprofi vom Team Red Bull-Bora-hansgrohe beendete das 152,8 Kilometer lange Teilstück an der Seite von Paul Seixas und verteidigte damit seine Position auf dem dritten Platz der Gesamtwertung. Ein harter Tag für das Feld, der die Kräfte der Sprinter und Ausreißer gleichermaßen auf die Probe stellte.
Ein tag für die ausreißer: laurance triumphiert
Axel Laurance vom Ineos-Grenadiers sicherte sich den Etappensieg mit einem knappen Vorsprung von zwei Sekunden vor Igor Arrieta (UAE Emirates-XRG). Das Duo konnte sich in der Schlussphase von der Konkurrenz absetzen und zeigte eine beeindruckende Teamleistung. Die hügelige Landschaft forderte alles von den Athleten, und nur die Stärksten konnten mithalten. Die Schlussphase war nervenaufreibend, die Spannung kaum zu überbieten.
Frankreichs junges Talent, Paul Seixas, behält das Gelbe Trikot und demonstriert seine beeindruckende Form. Mit einem Vorsprung von 1:59 Minuten auf Primoz Roglic, Lipowitz‘ Teamkollegen, festigt er seine Führung. Lipowitz liegt nur knapp dahinter (+2:08 Minuten), was zeigt, dass der Kampf um die Top-Positionen noch lange nicht entschieden ist. Das Führungstrio erreichte 1:04 Minuten nach Etappensieger Laurance das Ziel – ein Beweis für die hohe Leistungsdichte im Feld.
Bittere Nachrichten für Del Toro und Landa: Isaac Del Toro, der mexikanische Jungstar, musste den Wettkampf nach einem Sturz am Mittwoch aufgeben. Auch der am Dienstag schwer gestürzte Spanier Mikel Landa (Soudal-Quick Step) steht nicht mehr an der Startlinie. Ein herber Rückschlag für beide Teams, die nun auf ihre verbleibenden Fahrer setzen müssen.

Schwere prüfung am donnerstag: die vierte etappe wartet
Die vierte Etappe am Donnerstag verspricht erneut eine anspruchsvolle Aufgabe. Der 167,2 Kilometer lange Tagesabschnitt mit Start und Ziel in Galdakao führt über mehr als 3200 Höhenmeter und wird die Fahrer bis an ihre Grenzen bringen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Kräfteverhältnisse verschieben und wer sich in der Gesamtwertung behaupten kann. Die Anstiege werden entscheidend sein, und taktisches Geschick wird gefragt sein. Die Entscheidung ist noch weit entfernt, aber eines ist klar: Die Baskenland-Rundfahrt hält viele Überraschungen bereit.
