Lipowitz ärgert pogacar: tour-hoffnungen wachsen!
Lucens – Florian Lipowitz hat bei der Tour de Romandie erneut Tadej Pogacar herausgefordert und seine Ambitionen für die kommende Saison deutlich gemacht. Der deutsche Radstar beendete die Rundfahrt als Zweiter, nur 42 Sekunden hinter dem dominanten Slowenen, und bewies einmal mehr seine Klasse in anspruchsvollen Etappenrennen.
Ein duell auf messers schneide
Das Rennen am Sonntag endete mit einem packenden Sprintduell zwischen Lipowitz und Pogacar auf dem steilen Anstieg nach Leysin. Lipowitz attackierte früh, konnte Pogacar jedoch nicht entscheidend abschütteln. Auf den letzten Metern setzte sich der Weltmeister durch, doch Lipowitz hielt bis zum Schluss mit und sicherte sich den dritten zweiten Platz in dieser Rundfahrt. Die Tatsache, dass er Pogacar überhaupt so lange aufhalten konnte, spricht Bände über seine aktuelle Form.
“Florian attackiert zuerst, er hat einen guten Job gemacht“, lobte Pogacar seinen deutschen Rivalen. Ein Kompliment, das Lipowitz zweifellos gerne annimmt. Die Zahlen sprechen ebenfalls für sich: Lipowitz liegt lediglich 42 Sekunden hinter Pogacar im Gesamtklassement – eine respektable Distanz angesichts der Dominanz des Slowenen.

Frühzeitige form und teaminterner vergleich
Lipowitz’s starke Leistung reiht sich in eine beeindruckende Erfolgsserie ein. Bereits im April zeigte er bei der Baskenland-Rundfahrt seine Form, wo er sich nur dem jungen Paul Seixas geschlagen geben musste. Auch im Vergleich mit dem belgischen Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel, seinem Teamkollegen bei Red Bull-Bora-Hansgrohe, bewies Lipowitz seine Verlässlichkeit. Seine konstant starken Ergebnisse – Platz drei bei der Tour de France im Vorjahr, Platz zwei bei Paris-Nizza, Platz vier bei der Baskenland-Rundfahrt und Platz drei bei der Dauphiné – zeigen, dass er zu den Top-Fahrern der Welt gehört.
Die Tour de France im Sommer steht für Lipowitz nun im Fokus. Seine Form stimmt, das Team unterstützt ihn, und die Erinnerung an den dritten Platz im Vorjahr spornt ihn zusätzlich an. Es ist ein Kampf, der die Radsportwelt in Atem hält – kann Lipowitz Pogacar ernsthaft herausfordern und vielleicht sogar um den Sieg kämpfen?
