Linus straßer: olympia-albtraum in schladming! so reagiert der deutsche star
- Schladming: der slalom-gau für linus straßer!
- „Jetzt fahr ich heim!“ – straßers ehrliche worte
- Was ging schief? die analyse des ausfalls
- „Startnummernrennen“ – experten kritisieren die verhältnisse
- Straßer blickt trotz rückschlag optimistisch nach vorne
- Olympia als neuanfang: straßers plan für die zukunft
- Die wichtigsten fakten zum slalom in schladming
Schladming: der slalom-gau für linus straßer!
Linus Straßer erlebte beim Nachtslalom in Schladming einen bitteren Abend. Der deutsche Ski-Star schied im ersten Durchgang aus, nachdem er ausgehebelt wurde. Ein herber Rückschlag im Hinblick auf die bevorstehenden Olympischen Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Der Frust war dem 33-Jährigen sichtlich anzusehen, doch er versuchte, Fassung zu bewahren und nach vorne zu blicken. Doch kann er den Rückschlag wirklich verarbeiten?
„Jetzt fahr ich heim!“ – straßers ehrliche worte
Nach dem Aus konfrontiert, erklärte Straßer im exklusiven Interview mit dem BR bei Blickpunkt Sport kurz und bündig: „Jetzt fahr ich heim!“ Eine ehrliche Aussage, die den inneren Zustand des Athleten widerspiegelt. Zuvor hatte er einige Momente benötigt, um sich zu sammeln. Trotz eines guten Starts und einer Sektor-Bestzeit führte ein Fahrfehler zum vorzeitigen Ende des Rennens. Das Drama in Schladming ist perfekt!
Was ging schief? die analyse des ausfalls
„Oben war es noch gut zu fahren“, gestand Straßer. Doch dann brachen die Pistenverhältnisse ein. „Du merkst dann, dass die Ski unter dir zu arbeiten anfangen und nicht mehr fein durchfahren. Du kommst auf keine Geschwindigkeit mehr.“ Besonders im Steilhang und auf dem Flachstück bis ins Ziel hatte er mit den Bedingungen zu kämpfen. Er versuchte, „es über die Linie“ zu bringen, scheiterte aber letztendlich.
„Startnummernrennen“ – experten kritisieren die verhältnisse
Auch ARD-Experte Felix Neureuther äußerte sich kritisch zu den sich rapide verschlechternden Pistenverhältnissen auf der Planai. Stunden zuvor hatten die Bedingungen bei der Besichtigung noch exzellent gewirkt. Neureuther sprach sogar von einem „Startnummernrennen“, was die Ungleichbehandlung der Fahrer andeutet. Ein Skandal im Paradies? Die Fans sind empört!
Straßer blickt trotz rückschlag optimistisch nach vorne
Trotz des enttäuschenden Ergebnisses versuchte Straßer, positiv zu bleiben. „Da waren wieder richtig gute Sektionen dabei. Vor allem im oberen Teil habe ich gemerkt, dass es richtig gut gegangen ist“, sagte er. Er verbreitete Optimismus im Hinblick auf die Olympischen Spiele. Die Karten werden dort neu gemischt. Der Slalom-Star will sich nicht unterkriegen lassen.
Olympia als neuanfang: straßers plan für die zukunft
Straßer sieht die Olympischen Spiele als eine neue Chance. „Ich sehe Olympia so ein bisschen wie Kitzbühel. Ich glaube, Kitzbühel ist auch gegangen, weil es einfach kein x-beliebiges Rennen ist, sondern der eine Tag, wo du da sein willst.“ Er will sich voll auf das Ereignis konzentrieren und die Enttäuschung von Schladming hinter sich lassen. Sein Plan für die Zeit bis zu den Spielen? „Zeit mit meinen Kindern verbringen.“
Die wichtigsten fakten zum slalom in schladming
| Fahrer | Platzierung |
|---|---|
| Henrik Kristoffersen | 1. Platz |
| Linus Straßer | Aus im 1. Lauf |