Linus straßer kritisiert olympia scharf:
Frust und kritik nach dem slalom-rennen
nnNach dem enttäuschenden neunten
Platz beim olympischen Slalom in Peking übte Linus Straßer, 33, im ZDF harte Kritik an den Olympischen Spielen selbst. Der deutsche Ski-Ass zeigte sich sichtlich frustriert über die mangelnde Atmosphäre und die strengen Regeln vor Ort. Die erhoffte Medaille blieb aus, doch die Kritik des Skirennläufers ging weit über das sportliche Ergebnis hinaus. nnEnttäuschung über fehlende interaktion mit fans
nnZDF-Reporterin Amelie Stiefvatter konfrontierte Straßer mit der Beobachtung, dass die Spiele ruhig verlaufen seien. Seine Antwort war direkt: „Ich bitte dich. Meine komplette Familie ist da – mit Freunden und so weiter. Die stehen irgendwo mittendrin. Schau mal hinter dich, die Tribüne. Die Leute hocken da in fünf Meter Höhe. Du hast überhaupt keine Interaktion, nichts mit irgendwelchen Zuschauern. Wenn das der Genuss von Leistungssport sein soll, dann bin ich froh, dass das mein letztes Mal war.“
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Strenges regelwerk verhindert gratulation
nnEin weiterer Vorfall sorgte für Aufsehen: Straßer durfte dem griechischen Skirennläufer AJ Ginnis, der sein Karriereende feierte, nicht persönlich gratulieren. Er erklärte ironisch: „Ja, streng verboten. Man muss natürlich den strikten Regeln folgen.“ Diese Einschränkung trug zu seinem insgesamt negativen Eindruck der Olympischen Spiele bei.
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