Lindsey vonn nach horror-crash heimgekehrt – erste worte: „ohne leo bricht mir das herz“
Ihr erster Blick galt nicht dem Röntgenbild, sondern der leeren Hundeecke. Lindsey Vonn, 41, rollte gestern in ihr Haus in Vail – und damit direkt in die nächste Tragödie. „Leo hat nicht gewartet“, schreibt sie auf Instagram. Ihr Hund starb, während sie in Italien um ihr Bein kämpfte.

Vonn liefert sich zwei rennen gleichzeitig
Die Abfahrtsikone fuhr in Cortina zu schnell. Das Bein knickte weg, der Schienbeinkopf zerbarst. Die Ärzte schraubten Titan ein, das Gewebe war nur noch Flickwerk. „Ich konnte das Bein verlieren“, sagt sie. Drei Wochen später sitzt sie im Rollstuhl, das rechte Knie in eine Schiene gepresst, und schreibt Sätze, die wehtun mehr als jeder Sturz.
Zwischen Morphin und Physiotherapie bekam sie die Nachricht: Leo, ihr zwölfjähriger King-Charles-Spaniel, erlag Lungenkrebs und Herzversagen. „Alles war in Stücke gerissen“, postet sie. Das Foto zeigt eine leere Kiste, ein ausgefranstes Kauspielzeug. 3,6 Millionen Follower lesen mit, wie sich die eisige Abfahrtswelt plötzlich in eine Küche verwandelt, in der ein Hund fehlt.
Vonn hat zwei Wettkämpfe: einen gegen die Zeit, einen gegen die Trauer. „Ich stecke all meine Energie hinein, so wie ich es immer tue.“ Nur diesmal geht es nicht um Hundertstel, sondern darum, wieder stehen zu können. Die nächste Operation steht an, das Knie muss wachsen, das Gewebe sich färben wie frisches Fleisch am Metzgerhaken.
Die Olympia-Kehrseite: Keine Medaille, kein Abschiedslauf, stattdessen ein klappernder Rollstuhl auf Fliesen. Vonn hatte den ganzen Winter auf dieses Märchen gesetzt – und landete in einem Albtraum mit Nachspiel. Sie dankt den Fans, aber das klingt wie ein letztes Handsignal vor dem Aus.
Die Skisaison geht weiter, die Kugeln rollen nach Kvitfjell und Soldeu. Vonn rollt zur Therapie. Wann sie wieder auf Skiern steht, weiß niemand. Wann sie wieder lachen kann, weiß sie selbst nicht. Erst einmal muss das Bein heilen. Dann vielleicht das Herz.
