Lindsey vonn kämpft für olympia-gold trotz kreuzbandrisses
- Schwerer sturz in crans-montana: lindsey vonn erleidet kreuzbandriss
- „Das leben ist nicht perfekt“: vonns kampfgeist
- Comeback-geschichte: vonn will in cortina geschichte schreiben
- Optimismus trotz verletzung: „fühle mich besser als 2019“
- Abfahrt als hauptziel: weitere rennen offen
- Fuchsloch-drama und die hoffnung auf gold
Schwerer sturz in crans-montana: lindsey vonn erleidet kreuzbandriss
Lindsey Vonn, die sogenannte “Speed Queen”, hat sich bei einem schweren Sturz während der Weltcup-Abfahrt in Crans-Montana einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen. Trotz dieser schmerzhaften Verletzung gibt die 41-Jährige ihren Traum von einer zweiten Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo nicht auf.

„Das leben ist nicht perfekt“: vonns kampfgeist
Bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Cortina d’Ampezzo gab Vonn die Diagnose bekannt. “Das Leben ist nicht perfekt”, erklärte sie. Sie betonte, dass sie aktuell keine Schmerzen habe, obwohl sie seit ihrem Comeback in der vergangenen Saison bereits mit einer Teilprothese im rechten Knie fährt. Nach dem Sturz am Freitag habe sie ein ungutes Gefühl gehabt, aber die Hoffnung nicht verloren.

Comeback-geschichte: vonn will in cortina geschichte schreiben
Vonn möchte in Cortina, wo sie bereits mehrfache Weltcup-Siegerin war, ihr beeindruckendes Comeback mit dem Gewinn einer zweiten Goldmedaille in der Abfahrt (nach 2010) krönen. Der Sturz in Crans-Montana ereignete sich nach dem Sprung ins sogenannte “Fuchsloch”, wo sie das Gleichgewicht verlor und im Fangnetz landete.
Optimismus trotz verletzung: „fühle mich besser als 2019“
Überraschend positiv äußerte sich Vonn zu ihrem Zustand: “Ich bin Ski gefahren, das Knie ist nicht geschwollen. Ich fühle mich besser als 2019 bei der WM, und da hatte ich keinen Kreuzbandriss.” Diese Aussage unterstreicht ihren unbändigen Willen und ihre Zuversicht.
Abfahrt als hauptziel: weitere rennen offen
Ob Vonn nach der Abfahrt weitere Rennen bei den Olympischen Spielen bestreiten wird, ließ sie offen. “Ziel ist die Abfahrt. Ich muss erst abwarten, wie es sich anfühlt. Ich muss erst 85 Meilen pro Stunde fahren, dann kann ich es sagen”, so Vonn. Die Entscheidung hängt von ihrem körperlichen Zustand nach der anspruchsvollen Disziplin ab.
Fuchsloch-drama und die hoffnung auf gold
Der Sturz im “Fuchsloch” war ein dramatischer Moment. Trotzdem lässt sich Vonn nicht entmutigen. Sie konzentriert sich voll und ganz auf die bevorstehende Abfahrt und träumt weiterhin von Olympia-Gold. Die Sportwelt wird gespannt verfolgen, ob die “Speed Queen” ihr Comeback mit dem ersehnten Erfolg krönen kann.
