Leverkusen zieht die reißleine und bindet tella bis 2031 – ein leistungsträger bleibt

Bayer Leverkusen macht Ernst. Der nigerianische Flügelstürmer Nathan Tella unterschreibt vorzeitig bis 2031 – ein Schachzug, der die nächste Saisonplanung schon jetzt stabilisiert und die Konkurrenz auf dem Transfermarkt vorzeitig abhängt.

Rolfes sieht in tella „herz und tempo“

„Wir halten einen Spieler, der mit Tempo und Ballsicherheit Spiele entscheidet“, sagt Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes. Für die Werkself ist das kein Routine-Geschäft: Tellas bisheriger Kontrakt lief noch bis 2028, doch nach 63 Bundesliga-Einsätzen und 18 direkt beteiligten Treffern zogen die Verantwortlichen die Option früh. Der neue Vertrag sichert Planbarkeit – und verhindert, dass Premier-League-Klubs im Sommer mit konkreten Angeboten anklopfen.

Tella kam 2023 als englisches Talent von Southampton, doch in Leverkusen entwickelte sich der 26-Jährige zum regelmäßigen Dauerkraftpaket. Mit sieben Toren und elf Vorlagen stellt er keine bloße Statistik dar, sondern die konstante Bedrohung auf dem rechten Flügel, die Gegner umschichten lässt. „Ich fühle mich hier zu Hause“, sagt Tella selbst. „Die Titel, die wir geholt haben, waren erst der Anfang.“

Die zahl dahinter: 18 torbeteiligungen in 63 spielen

Die zahl dahinter: 18 torbeteiligungen in 63 spielen

Bundesligaintern gehört Tella damit zur effizientesten Außenbahn-Fraktion. Sein Markenzeil: Sprintstärke bis zur Grundlinie, dann die flache Hereingabe. Xabi Alonso nutzt ihn sowohl als klassischen Rechtsaußen als auch als dynamischen Achter – ein Luxus, den nur wenige Topklubs besitzen. Mit der Verlängerung bis 2031 entzieht Leverkusen dem Markt ein weiteres begehrtes Offensiv-Asset und signalisiert: Der Kader, der 2026 die Meisterschaft verteidigt, bleibt zusammen.

Für Stefan Fischer ist das ein Statement. Leverkusen agiert nicht reaktiv, sondern setzt die Weichen früh. Tella bleibt, die Konkurrenz schaltet zurück auf Analysieren statt Kaufen. Die nächste Transferperiode dürfte dadurch ruhiger ausfallen – zumindest auf der rechten Seite.