Leverkusen demoliert wolfsburg: 6:3-fiasko für die wölfe!
Bayer Leverkusen hat am 28. Spieltag der Bundesliga eine regelrechte Zitterpartie gegen den VfL Wolfsburg überstanden und mit 6:3 die Oberhand behalten. Für die abstiegsbedrohten Wölfe war es eine weitere Enttäuschung, die ihre Situation weiter verkompliziert.
Wolfsburg startet überraschend stark
Die Partie begann für Wolfsburg vielversprechend. Nach lediglich vier Minuten hätte Amoura fast die Führung erzielt, doch sein Schuss strich knapp über die Latte. Leverkusen wirkte zunächst etwas abwesend und ließ die Wölfe zu viel Raum. Die Überraschung folgte in der 16. Minute, als Wind die Führung für Wolfsburg markierte – ein herber Weckruf für die Werkself. Grimaldo glich zwar kurz darauf aus, doch Wolfsburg antwortete umgehend mit einem herrlichen Treffer von Maehle aus der Distanz. Eriksen erhöhte die Führung der Gäste dann sogar noch auf 3:1.

Leverkusen wacht auf und dreht das spiel
Doch die Leverkusener zeigten nicht die gewünschte Reaktion. Erst als Grimaldo mit seinem zweiten Treffer vor der Pause den Anschluss brachte, kam die Mannschaft von Trainer Hjulamd etwas besser ins Spiel. Zur zweiten Halbzeit wirkte die Reaktion der Leverkusener deutlich aggressiver. Ein Elfmeter, der von Schick eiskalt verwandelt wurde, brachte Hoffnung zurück. Tapsoba sorgte dann mit einem kapitalen Fehler der Wolfsburger Abwehr für die Wende und brachte die Hausherren in Führung.
Die Wolfsburger Defensive brach nach dem Ausgleich komplett ein. Maza legte den fünften Treffer nach, bevor Tillman in der Nachspielzeit den Endstand festmachte. Es war der siebte Rückschlag in dieser Saison für Wolfsburg, die nach eigener Führung untergingen.

Was bedeutet das für beide teams?
Für Bayer Leverkusen geht es am nächsten Wochenende gegen Borussia Dortmund, wobei der Fokus nun auf der Konsolidierung der Champions-League-Qualifikation liegen dürfte. Für den VfL Wolfsburg wird die Aufgabe, den Klassenerhalt zu sichern, immer schwieriger. Mit nur wenigen Spielen verbleibender Zeit müssen die Wölfe ihre Leistung deutlich steigern – ansonsten droht der Abstieg in die Zweite Bundesliga.
