León in der krise: de la barrera verfehlt erwartungen!
Die Cultural Leonesa steckt tiefer im Abstiegskampf als je zuvor. Der dritte Trainerwechsel in dieser Saison, Rubén de la Barrera, hat die Situation nicht verbessert, sondern verschlimmert. In sechs Spielen konnte lediglich ein mageres Ertrag von zwei Punkten erzielt werden – ein erschreckender Wert für einen Verein, der dringend Punkte benötigt.

Die bilanz spricht eine deutliche sprache
Nach nur vier Punkten aus sechs Partien übernahm José Ángel Ziganda das Ruder. Sein Debüt war vielversprechend: ein Auswärtssieg gegen den am Samstag in León erwarteten Erzrivalen Real Valladolid (0-1). Es folgten ein Unentschieden gegen Albacete (0-0) und eine Niederlage in Córdoba (1-0). Doch dann ein überraschend deutlicher Sieg in Zaragoza (0-5), bevor die Leonesen gegen Ceuta (0-1) verloren und gegen Mirandés (3-2) endlich ihren ersten Heimsieg feierten. Insgesamt sicherte sich Ziganda zehn Punkte mit drei Siegen und einem Unentschieden – der beste Wert des Trios.
De la Barrera hingegen musste gleich zu Beginn drei Niederlagen hinnehmen: 0-3 gegen Las Palmas, 3-0 in Almería und 1-2 gegen Racing. Ein Unentschieden in Castellón (1-1) ließ etwas Hoffnung aufkeimen, doch die darauffolgende 0-4-Demütigung gegen Andorra war ein herber Schlag. Lediglich ein Auswärtspunkt in Huesca (1-1) rundete diese enttäuschende Phase ab.
Zwei Punkte aus 18 möglichen Spielen lassen wenig Raum für Optimismus. Die Leonesen liegen nun neun Zähler hinter dem rettenden Ufer, das von Cádiz markiert wird, der den Reino de León am kommenden Wochenende besucht. Die Diskrepanz ist alarmierend und die Frage, ob De la Barrera die Wende bringen kann, steht im Raum.
Die Fans sind frustriert, die Verantwortlichen unter Druck. Kann es für die Cultural Leonesa noch eine Wende geben oder ist der Abstieg bereits besiegelt? Die nächsten Spiele werden entscheidend sein, aber die aktuelle Entwicklung ist alles andere als beruhigend. Die Zeichen stehen auf Sturm für den Verein aus León.
