Lebron jagt die next-gen mit 92 % und sechs dunks: lakers fliegen auf platz drei

Die Lakers fegen zweimal durch Houston, LeBron James trifft 13 von 14 Würfen – und die Western-Conference-Spitze zuckt zusammen. Mit 44:25 schießen sich die Kalifornier gerade vom vierten auf den dritten Rang und haben Minnesota, Denver und Co. im Rückspiegel.

Was sich anhört wie ein Routine-Workout war tatsächlich historisch: Die 92,9 % aus dem Feld sind für den 41-Jährigen der beste Wurfabend seit 2013. Sechs Dunks, drei Alley-Oops, zwei Dreier – und nur ein verlegter Korbleger, weil er „ein Foul schinden wollte“, wie Coach J.J. Redick grinst.

Doncic liefert, lebron diktiert

Luka Doncic schraubt sich in beiden Spielen auf 76 Punkte, doch die Energie kommt von der Bank der Legende. James spielt nur noch 32 Minuten, verteilt 15 Würfe maximal – eine personelle Entlastung, die den Lakers in den letzten acht Partien eine 7-1-Bilanz beschert.

„Er ist athletischer als 95 % der Liga“, sagt Austin Reaves. Kevin Durant, ewiger Rivale, twittert nur: „Freak. Und er liebt es noch immer.“

Defense springt in die top-10

Defense springt in die top-10

Seit dem All-Star-Break kassieren die Lakers nur 108,4 Punkte pro 100 Possessions – Platz 8 der Liga. Gegnerische Dreier fallen mit 31 %, das ist Glück, aber auch Rotation ohne Ball-Apathie. Gegen die Rockets, eine der schwächsten Offenses, reicht das, um zwei Viertel mit 30:17 und 32:19 zu drehen.

Die Frage ist nicht mehr, ob L.A. die Playoffs erreicht – der Vorsprung auf Platz 11 beträgt fünf Siege. Die Frage ist, ob sie mit Heimvorteil in Runde eins starten. Die Antwort liefert sich in den nächsten zehn Tagen gegen Miami, Orlando und Detroit.

Die uhr tickt trotzdem

Die uhr tickt trotzdem

James gibt es offen zu: „Vorm Spiel habe ich gejammert und gedacht ‚Mann, ich bin müde‘.“ Sein Körper erinnert ihn täglich an 22 NBA-Jahre. Aber solange Doncic und Reaves die Kreation übernehmen, kann er sich in Transition auflösen – und genau dort liegt seine tödliche Waffe.

Die Lakers sind noch kein Titelkandidat, aber sie haben den Hebel umgelegt: vom Chaos-Franchise zum gefährlichen Turnier-Team. Die Western Conference schaut plötzlich wieder nach Südkalifornien. Und wenn LeBron eines dieser Spiele mit 30 Punkten und 90 % beendet, redet niemand mehr vom Alter – nur vom Gegner, der nächstes Opfer wird.