Landa steigt aus: tour-hoffnungen der soudal quick-step geplatzt

Schock für die Soudal Quick-Step Equipe: Mikel Landa, der fünfte Mann der letzten Tour de France, muss seine Teilnahme an der diesjährigen Rundfahrt absagen. Eine hartnäckige Rückenverletzung macht dem Basken zu schaffen – eine Enttäuschung, die er offen äußert.

Ein jahr voller rückschläge für den spanischen hoffnungsträger

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Für Landa war es ein frustrierendes Jahr. Nach dem verpassten Giro d’Italia folgt nun auch der Ausfall bei der Tour. „Ich bin sehr enttäuscht, nicht dabei sein zu können“, erklärte der 33-Jährige. „Nach Problemen bei der Tour de Suisse wurde mir klar, dass es sinnlos wäre, es zu versuchen. Jetzt geht es darum, auszuruhen und mich zu erholen.“ Seine Ambitionen für die Vuelta a España in zwei Monaten scheinen jedoch noch intakt.

Die Soudal Quick-Step Equipe muss nun ihre Strategie anpassen. Anstelle von Landas Unterstützung für einen möglichen Klassiker-Sieg setzt das Team auf Tim Merlier, einen schnellen Mann, der in den zahlreichen Massensprints um den Sieg kämpfen soll. „Wir haben einen starken Sprintzug und werden versuchen, Tim in die bestmögliche Position zu bringen“, so ein Teamsprecher.

Die diesjährige Tour de Francia verspricht mit fünf Etappen für Sprinter und fünf Bergwertungen, darunter die legendäre Alpe d'Huez, Spannung pur. Die Konkurrenz wird groß sein, und Soudal Quick-Step muss sich in einem starken Feld behaupten. Neben Merlier zählen Pascal Eenkhoorn, Valentin Paret-Peintre, Jasper Stuyven, Dylan van Baarle, Bert Van Lerberghe, Ilan Van Wilder und Luis Vervaeke zur Mannschaft.

Die Absage von Landa ist ein herber Schlag, aber das Team zeigt sich entschlossen, mit Merlier und den anderen Sprintern erfolgreich zu sein. Die Verteilung der Kräfte im Peloton hat sich verschoben; die Sprinter haben nun ihre Chance.