Lahm enthüllt: so wird man weltmeister – und was er heute tut
Philipp Lahm, der Kapitän, der Deutschland den vierten WM-Titel in Rio bescherte, blickt zurück und gibt Einblicke in seine eigene Karriere und die anstehende Weltmeisterschaft 2026. Mehr als nur Taktik und Training: Lahm teilt seine Philosophie und verrät, wo er die kommenden Spiele verfolgen wird.
Die grundlagen des erfolgs: mehr als nur talent
Wie also wird man Weltmeister? Lahm ist sich sicher: „Spielen, spielen, spielen.“ Schon als Kind war Fußball sein Leben, und diese Leidenschaft sollte nie verloren gehen. Rückschläge gehören dazu, aber der Glaube an sich selbst ist entscheidend. Und natürlich, so der ehemalige Kapitän, darf das Quäntchen Glück nicht fehlen.
Die Erinnerung an den Sieg 2014 unter dem Zuckerhut in Rio ist für Lahm unvergesslich. „Es war total emotional, das Ende einer zehnjährigen Reise mit der Nationalmannschaft. Wir hatten Höhen und Tiefen erlebt und eine besondere Verbindung zu den Fans und dem Land aufgebaut.“ Ein Gefühl, das ihn sein Leben lang begleiten wird.

Wm 2026: lahms blick auf das turnier
Wo wird Philipp Lahm die WM 2026 verfolgen? Nicht in einer schicken Skybox, sondern im Vereinsheim des FT Gern mit seinen Freunden und im Kreise seiner Familie, insbesondere mit seinem Sohn. Und wer weiß, vielleicht gönnt er sich ja auch ein paar Spiele im Stadion.
Ferrero, der DFB und kicker bringen dazu passend ein Stickerheft auf den Markt, um Fans auf das Turnier einzustimmen. Mit Mannschafts-, Portrait-, Action- und Jubel-Stickern wird das Sammeln zur Leidenschaft. Ein Muss für jeden Fan!

Von der analyse zur fan-haltung: lahms duale rolle
Lahm beobachtet Fußballspiele stets mit zwei Hüten: dem des Analytikers und dem des Fans. Er analysiert Systeme, Taktiken und die Entwicklungsstände von Mannschaften. Bei Großereignissen schlägt er jedoch die Fan-Haltung zu – insbesondere wenn es um deutsche Mannschaften geht.
Seine Zeit beim FC Bayern in den USA, insbesondere der Sommer 2016 in Chicago, als er beim First Pitch beim Baseball-Team der Chicago Cubs stand, bleibt ihm in Erinnerung. Ein unvergesslicher Moment!

Mehr als nur fußball: lahms engagement
Heute ist Philipp Lahm unternehmerisch tätig, berät Fußballvereine und engagiert sich über seine Stiftung und Initiative „treffpunkt verein“ für den Nachwuchsfußball. Seine Mutter, lange Zeit Jugendleiterin beim FT Gern, prägte ihn im Vereinsleben. Heute ist er selbst Co-Trainer bei der U14-Mannschaft seines Sohnes. Vereinsleben gibt ihm Kraft.
Der ehemalige Nationalspieler betont: „Kleine Ziele formulieren. Tag für Tag, Woche für Woche die Basics verbessern: passen, stoppen, schießen, dribbeln. Dann werden sie verinnerlicht.“ Und er fügt hinzu: „Jeden Tag das zu tun, was man als Kind am liebsten getan hat – ja, das war wirklich ein Traum.“
Während der langen Karriere bei Turnieren achtete Lahm auf Routinen, insbesondere auf ausreichend Schlaf und Pünktlichkeit. Hektik ist nicht sein Ding.
Die Frage, welcher deutsche Nationalspieler 2026 der große WM-Held werden könnte, beantwortet Lahm mit einer Reihe von Namen: Florian Wirtz, Jamal Musiala und vielleicht ein Newcomer wie Lennart Karl. Und welcher Kontinent wird den Titel holen? „Ich rechne mit Südamerika“, so Lahm, „die Teams aus diesem Kontinent haben bei der WM einen Heimvorteil.“
Die WM 2026 verspricht Spannung und Dramatik. Deutschland muss sich finden und die Schlüsselpositionen besetzen, um eine gute Rolle spielen zu können. Die Vorbereitungszeit ist entscheidend.
