La russa feiert inter-meisterschaft bis zum morgengrauen – mit überraschenden vergleichen!
Rom – Senator Ignazio La Russa, bekennender Inter-Fan und Präsident des Senats, hat die Meisterschaft seiner Mannschaft ausgelassen gefeiert. Die Party ging bis in die frühen Morgenstunden, und La Russa ließ in einem Interview mit „Un Giorno da Pecora“ einige ungewöhnliche Aussagen nicht fehlen, die für Gesprächsstoff sorgen.
Ein „etwas vorhersehbarer“ triumph?
La Russa zeigte sich überraschend zurückhaltend in seiner Beschreibung des Triumphes. Er nannte die Feier „etwas vorhersehbar“ und führte dies auf die „modesten“ Leistungen der Gegner zurück. „Wir mussten uns nicht allzu anstrengen in letzter Zeit.“, so der Senator, der sich an die entscheidende Phase nach dem Roma-Spiel erinnerte, als „es bergab.“ Er betonte, dass der Weg zum Titel durch den fehlenden starken Gegner etwas entwertet wurde, räumte aber ein, dass die Freude dennoch groß war.

Dimarco als schlein – eine politische analogie?
Besonders im Gedächtnis blieb die unerwartete Analogie zwischen Inter-Spieler Federico Dimarco und der italienischen Politikerin Elly Schlein. „Dimarco kommt von links und zieht nach rechts – wie Schlein.“, scherzte La Russa, was für einige Lacher sorgte. Ob dies eine politische Aussage war oder lediglich ein humorvoller Kommentar, blieb offen.

Marotta als schlüsselfigur und die inquisitions-sorge
La Russa hob die Rolle von Inter-Präsident Giuseppe Marotta hervor und betonte, dass der Wechsel von Inzaghi zu Chivu ohne ihn nicht möglich gewesen wäre. „Marotta, die Mannschaft, der großartige Trainer und Dimarco, Barella und Lautaro – das ist das Erfolgsrezept.“, erklärte er. Er äußerte zudem, dass er sich über die laufenden Ermittlungen im italienischen Fußball sorgt und sich fragt, wie es überhaupt noch zu Schiedsrichterentscheidungen zugunsten oder gegen Mannschaften kommen könne. Der Vorfall in Bologna, bei dem Inter 0:3 verlor, wurde als Beispiel angeführt, bei dem angeblich ein Schiedsrichter mit parteilicher Tendenz eingesetzt worden war. „Wir würden gerne Schiedsrichter haben, die gegen uns pfeifen, um zu gewinnen!“, so La Russa.
Ein geschenk für inter? maignan wäre ideal
Als Geschenk für den Meisterschaftsgewinn schlug La Russa vor, dass Inter Milan-Torwart Mike Maignan verpflichten sollte, da die Mailänder ihn angeblich nicht optimal nutzen würden. Und falls er sich zwischen dem Amt des Senatspräsidenten und dem Präsidenten des Inter Clubs entscheiden müsste, würde er eindeutig Letzteres wählen. Seine Vorliebe für Lautaro Martínez oder Giorgia Meloni? „Meloni, natürlich. Lautaro hat die Zuneigung von 100% der Inter-Fans, Meloni aber nur 60%“, erklärte er mit einem Augenzwinkern.
Die Feierlichkeiten endeten schließlich gegen 2:30 Uhr, begleitet von den Gesängen der Spieler und dem Genuss von Prosciutto. La Russa selbst stieß mit einem Bier an. Ein Inter-Fan im Herzen, umgeben von milanistischen Familienmitgliedern – eine interessante Position, die er mit einer Mischung aus Stolz und humorvollem Selbstbewusstsein einnimmt.
