Malinin erlebt olympia-schock: „es war alles so schnell…“,
Ilia malinin nach olympia-debakel geschockt
Ilia Malinin, der bis dato gefeierte „Vierfach-Gott“ im Eiskunstlauf, konnte das Geschehen bei der Olympia-Kür in Mailand kaum fassen. Nach einer enttäuschenden Vorstellung, die ihm das vermeintlich sichere Gold kostete, zeigte sich der US-amerikanische Weltmeister sichtlich geschockt. „Das war definitiv kein angenehmes Gefühl“, gestand er nach dem Wettbewerb.
Von der führung zur enttäuschung
„All die Jahre des Trainings, die Vorbereitung darauf… es ging einfach viel zu schnell vorbei“, so Malinin. Er konnte die verpasste Chance kaum verarbeiten. Nach einer komfortablen Führung nach dem Kurzprogramm schien er auf dem Eis verloren. Der Druck bei Olympischen Spielen sei enorm, erklärte er und fügte hinzu: „Man sagt ja, es gäbe einen Olympiafluch, dass der Goldfavorit bei Olympia immer schlecht läuft. Und genau so ist es dann auch.“
Verlorenes gefühl auf dem eis
Malinin berichtete, dass er während der Kür kaum wusste, wo er sich im Programm befand. „Normalerweise habe ich mehr Zeit und ein besseres Gefühl dafür, wie es läuft, aber diesmal ging alles so schnell vorbei, und ich hatte wirklich keine Zeit, etwas zu ändern oder den Ablauf anzupassen“, analysierte er seine Leistung. Der Sturz beim Vierfach-Axel zu Beginn der Kür setzte den Ton für einen frustrierenden Wettbewerb.
Der olympiafluch?
Die Kür war geprägt von Fehlern, darunter mehrfache Stürze. „Vor der Kür war ich sehr zuversichtlich, fühlte mich richtig gut – und dann ist es plötzlich vorbei. Plötzlich gleitet dir das, was du in Händen hältst, wieder weg“, beschrieb Malinin seinen Zusammenbruch. Er konnte sich letztendlich nicht einmal für eine Medaille qualifizieren und landete auf dem achten Platz – eine bittere Niederlage für den Team-Olympiasieger.
Schaidorow sensationell zum gold
Stattdessen ging die Goldmedaille überraschend an Michail Schaidorow aus Kasachstan, der nach dem Kurzprogramm noch auf Rang fünf gelegen hatte. Yuma Kagiyama (Japan) sicherte sich die Silbermedaille, während sein Landsmann Shun Sato mit Bronze abschloss. Ein überraschendes Ergebnis, das die Eiskunstlauf-Welt in Erstaunen versetzt hat.
Die top-3 der olympia-kür
| Platz | Athlet | Nation |
|---|---|---|
| 1 | Michail Schaidorow | Kasachstan |
| 2 | Yuma Kagiyama | Japan |
| 3 | Shun Sato | Japan |
Ein finale voller überraschungen
Die Olympischen Spiele in Mailand-Cortina 2026 haben mit diesem Ergebnis ein dramatisches Finale erlebt. Die Sensation um Ilia Malinin wird noch lange nachwirken und die Diskussionen über den psychischen Druck und die Unberechenbarkeit des Sports weiter anheizen. Es bleibt abzuwarten, wie sich der junge Star von dieser herben Enttäuschung erholen wird.
