Minerva hase und nikita volodin: bronze und ein blick in die zukunft
Minerva hase und nikita volodin: bronze und ein blick in die zukunft
Nach einer beeindruckenden Leistung bei den Olympischen Spielen in Mailand haben Minerva Hase und Nikita Volodin die Bronzemedaille im Paarlauf gewonnen. Ihr Trainer, Knut Schubert, spricht im Interview mit rbb|24 über die Herausforderungen, die Freude über den Erfolg und die Zukunft des Paares.
Ein knapp verpasstes gold?
Die Kür der Japaner, Riku Miura und Ryuichi Kihara, stellte eine neue Bestmarke auf. Schubert betont jedoch, dass Hase und Volodin sich voll und ganz auf ihre eigene Leistung konzentriert haben. Der Druck sei zwar da gewesen, aber sie hätten sich darauf fokussiert, ihre Programme sauber durchzuführen und ihre eigene Sphäre zu bewahren. Die Konzentration auf die individuellen Vorbereitungen – Schlittschuhe anziehen, Kostüm prüfen – half ihnen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Der kleine stolperer und der kampfgeist
Nach Fehlern von Minerva Hase beim Einzelsprung und dem Dreifach-Salchow schien der anfängliche Zauber zu verfliegen. Schubert erklärt, dass es dann darum ging, das Programm zu Ende zu bringen, ohne weitere Fehler zu riskieren. Der Fokus lag auf der sicheren Landung und der Sicherung der Bronzemedaille. Er lobt den Kampfgeist des Paares, die trotz der Schwierigkeiten die Kür zu Ende brachten.

Die stärken des paares
Schubert hebt hervor, dass Hase und Volodin im Kurzprogramm mit 80 Punkten eine Topleistung gezeigt haben. Die Elemente, die sie präsentierten, waren von Weltklasse. Die kleinen Schnitzer seien Teil des Sports und passieren auch den besten Athleten. Entscheidend sei, dass sie sich nicht davon entmutigen lassen und ihre Stärken weiterhin zeigen.

Die worte des trainers nach der kür
Unmittelbar nach der Kür empfing Schubert die niedergeschlagene Minerva Hase und sprach ihr Mut zu. Seine Worte waren tröstend und zukunftsorientiert: “Das Leben geht weiter, Minni. Morgen scheint wieder die Sonne.” Er betonte, dass es wichtig sei, positiv zu bleiben und die Freude am Sport nicht zu verlieren.

Blick in die zukunft: wm und olympia 2030
Schubert wünscht dem Paar eine entspannte Phase und die Möglichkeit, die Olympischen Spiele in vollen Zügen zu genießen. Die bevorstehende Weltmeisterschaft im März ist das nächste Ziel. Ob Hase und Volodin bis zu den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich zusammenlaufen werden, sei ihre eigene Entscheidung. Er betont, dass sie selbst entscheiden werden, wie lange sie ihre Karriere fortsetzen möchten.
Die bedeutung des erfolgs
Eine Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen sei kein kleiner Erfolg, so Schubert. Es sei ein Beweis für die harte Arbeit und das Talent des Paares. Er sieht die Zukunft positiv und glaubt, dass Hase und Volodin noch viel erreichen können. Die Freude und der Stolz über den Gewinn der Medaille werden sie noch lange begleiten.
