Fudalla und die dfb-enttäuschung: leverkusens trainer nimmt torjägerin in schutz
- Leverkusen: pätzold kritisiert dfb-entscheidung
- Wücks begründung: internationale konkurrenzfähigkeit
- Pätzold widerspricht: fudalla überzeugt in der bundesliga
- Fudalla soll sich auf ihre leistung konzentrieren
- Die aktuelle situation im überblick
- Ausblick: hoffenheim-spiel als chance
- Die dfb-nominierung im detail
Leverkusen: pätzold kritisiert dfb-entscheidung
Roberto Pätzold, Trainer von Bayer Leverkusen, zeigt sich verständnislos über die erneute Nicht-Berücksichtigung von Vanessa Fudalla im Kader der deutschen Nationalmannschaft. Im Vorfeld des Bundesligaspiels gegen die TSG Hoffenheim am Sonntag (14.00 Uhr/DAZN und MagentaSport) appellierte er an die Konstanz und Qualität seiner Torjägerin.

Wücks begründung: internationale konkurrenzfähigkeit
Bundestrainer Christian Wück begründete seine Entscheidung, Fudalla weder für das WM-Qualifikationsspiel gegen Slowenien am 3. März (17.45 Uhr/ARD) noch für die Partie in Norwegen vier Tage später (18.00 Uhr/ZDF-Livestream) zu nominieren, mit der Notwendigkeit, Spielerinnen zu berücksichtigen, die sich international durchsetzen können. Wück betonte, er müsse jene finden, „welche Spielerin es schafft, international so zu bestehen, dass wir als Nationalmannschaft auch profitieren können.“

Pätzold widerspricht: fudalla überzeugt in der bundesliga
Pätzold kontert Wücks Argumentation vehement. „Die Argumentation, ihr würde internationale Klasse abgehen, liefert Angriffspotenzial“, so der Leverkusener Trainer. „Vanessa setzt sich auch regelmäßig in der Liga gegen Gegner durch, die international spielen. Ich kann dieser Argumentation nicht folgen.“ Er sieht Fudalla weiterhin auf dem richtigen Weg.
Fudalla soll sich auf ihre leistung konzentrieren
„Vanessa tut es weiterhin gut, bei sich zu bleiben und Taten sprechen zu lassen. Das hat sie zuletzt wieder eindrucksvoll getan und wir hoffen sehr, dass sie daran weiter anknüpfen kann“, ergänzte Pätzold. Die Unterstützung des Trainers ist klar, nun muss Fudalla auf dem Platz weiter überzeugen.
Die aktuelle situation im überblick
- Vanessa Fudalla: Bundesliga-Toptorschützin, aber weiterhin ohne DFB-Nominierung.
- Christian Wück: Bundestrainer, betont die Notwendigkeit internationaler Konkurrenzfähigkeit.
- Roberto Pätzold: Trainer von Bayer Leverkusen, kritisiert die Entscheidung des DFB.
Ausblick: hoffenheim-spiel als chance
Für Vanessa Fudalla bietet das kommende Bundesligaspiel gegen die TSG Hoffenheim eine weitere Chance, ihre Form zu demonstrieren und sich für zukünftige Nominierungen ins Nationalteam zu empfehlen. Die Fans in Leverkusen hoffen, dass sie an ihre bisherigen Leistungen anknüpfen kann.
Die dfb-nominierung im detail
Die Nicht-Berücksichtigung von Fudalla wirft Fragen auf, wie der DFB zukünftig mit Spielerinnen umgeht, die zwar in der Bundesliga herausragende Leistungen zeigen, aber noch nicht ausreichend internationale Erfahrung haben. Die Debatte wird sicherlich weitergehen.
