Amanda lear: enthüllungen über dalí, bowie und lsd!

Mailand – Die gebürtige Ägyptierin Amanda Lear hat in der neuesten Folge von Francesca Fagnanis Talkshow „Belve“ für Aufsehen gesorgt. In einer unverblümten Atmosphäre offenbarte die Künstlerin pikante Details aus ihrem bewegten Leben, die von einer intensiven Beziehung zu Salvador Dalí bis hin zu überraschenden Ansichten über David Bowie reichen.

Ein ungewöhnliches dreieck: lear, dalí und gala

Der Mittelpunkt der Sendung war zweifellos die langjährige Beziehung Lear's zu Salvador Dalí und seiner Frau Gala. Die 16-jährige Liaison, die von vielen als ungewöhnlich beschrieben wird, offenbarte eine dynamische Dreiecksbeziehung. „Er hätte eifersüchtig sein sollen, aber Gala sagte, er brauche mich und nahm mich wie eine Tochter auf. Sie wollte ihn nur erfreuen“, erklärte Lear. Doch das Verhältnis war keines von körperlicher Natur: „Dalí war impotent“, fügte sie hinzu, was für Fassungslosigkeit im Publikum sorgte.

Doch die Geschichte wird noch bizarrer: Dalí stellte Lear angeblich selbst potenzielle Partner vor. „Er freute sich, wenn ich mit einem attraktiven Mann glücklich war, fragte mich dann aber am nächsten Tag, wie es gelaufen ist.“ Ein verblüffendes Machtspiel, das die Komplexität ihrer Beziehung verdeutlicht.

Ein fragwürdiges Vermächtnis? Lear gab offen zu, dass sie sich manchmal von der Inszenierung ihrer eigenen Persona gefangen fühlte. „Manchmal hasste ich dieses Amanda, dieses Klischee. Es war eine Art Gefängnis“, gestand sie. Die Frage, die sie sich heute stellt, ist schmerzhaft direkt: „Warum hast du mich benutzt?“

Von bowie enttäuscht: „ein bisschen eklig“

Von bowie enttäuscht: „ein bisschen eklig“

Auch über David Bowie äußerte sich Lear weniger schmeichelhaft. „Ich mochte ihn nicht besonders. Er war blass, mager, mit roten Haaren und ohne Augenbrauen – ein bisschen eklig“, urteilte sie ungeniert. Die Erinnerung an Angie Bowies Besuch und deren scheinbar gelassene Worte – „Du gehst mit meinem Mann, das ist in Ordnung. Wir sind ein offenes Paar“ – unterstreicht die außergewöhnlichen Beziehungen, die Lear im Laufe ihres Lebens führte.

Es war kein Ménage à trois, betonte Lear, da sie nie eine intime Beziehung mit Angie Bowie hatte. Vielmehr offenbarte sie eine Vorliebe für heterosexuelle Männer, die jedoch stets zu Langeweile führten. „Mit einem schwulen Mann ist es anders, es macht immer Spaß. Ich liebe Homosexuelle“, erklärte sie.

Die tiefe Verbundenheit zu ihrem verstorbenen Ehemann Alain Philippe, der zudem bisexuell war, schloss ihren Bekenntnissen zu einem Leben voller unerwarteter Wendungen und außergewöhnlicher Beziehungen ab. Der Tod ihres Mannes in einem Brand bleibt ein schmerzhaftes Kapitel in ihrem Leben.

Neben Amanda Lear sorgten auch Micaela Ramazzotti, die über einen Streit mit ihrem Ex-Mann Paolo Virzì sprach, und Zeudi Di Palma für Gesprächsstoff. Doch der Fokus lag unweigerlich auf den Enthüllungen der rätselhaften Amanda Lear, die erneut bewies, dass ihr Leben eine faszinierende und provokante Geschichte ist.