Pisa kämpft um die rettung: hiljemark sucht neue impulse!

Pisa steht vor einer Mammutaufgabe: Der Klassenerhalt in der Serie A scheint eine Mission, die dem Team alles abverlangt. Nach der Entlassung des vorherigen Trainers und der Übernahme durch den schwedischen Coach Hiljemark muss nun schnellstmöglich ein Umbruch stattfinden, um die drohende Katastrophe abzuwenden.

Verteidigung stabil, offensive kraftlos

Verteidigung stabil, offensive kraftlos

Die jüngsten Auftritte der Pisanesen waren alles andere als zufriedenstellend. Besonders auswärts zeigte sich das Team äußerst ineffektiv. Seit der Amtsübernahme Hiljemarks gelang es Pisa nicht, ein einziges Tor im Auswärtsspiel zu erzielen – ein erschreckender Wert, der die Misere verdeutlicht. Drei Niederlagen in Folge, darunter die deutlichen Klatschen gegen Juventus (0:4) und Como (0:5, die höchste Niederlage in der Serie A-Geschichte des Vereins), sprechen eine deutliche Sprache.

Doch es gibt auch Lichtblicke. Hiljemark zeigte sich nach dem knappen 0:1 gegen Torino zufrieden mit der defensiven Leistung seiner Mannschaft. Nun gilt es, diese Stabilität in der Abwehr zu nutzen und im Mittelfeld frischen Wind zu bringen. Hierfür stehen ihm mehrere Optionen zur Verfügung: die Rückkehr von Vural nach langer Verletzungspause, der Einsatz von Akinsanmiro oder Piccinini, oder die Umpositionierung von Leris, um Touré ins Team zu integrieren.

Durosinmi rückt im Angriff nach zwei gesperrten Spielen in den Fokus, während die Winter-Neuerwerbung Iling-Junior, ebenso wie Lorran, überraschenderweise von Trainer Hiljemark für das Spiel nicht berücksichtigt wurde – eine Entscheidung, die für Aufsehen gesorgt hat. Ob dies ein Zeichen für zukünftige Abgänge ist, bleibt abzuwarten.

Die kommenden vier direkten Duelle gegen andere Abstiegskandidaten werden entscheidend sein. Kann Pisa die Schwäche im Auswärtsspiel überwinden und die nötigen Punkte einfahren, um den Klassenerhalt zu sichern? Die Antwort wird die Saison maßgeblich prägen.