Europa räumt ab: maxi-yacht-klassiker in neapel und sorrent entschieden!

Die IMA Maxi European Championship 2026 hat mit einem packenden Auftakt auf der Regata dei Tre Golfi für Furore gesorgt, bevor sie in Sorrent ihren Höhepunkt fand. Ein Kampf der Giganten, der die Stärke und das Können der europäischen Segler demonstrierte und einige Überraschungen bescherte.

Ein duell der schwergewichte in neapel

Die Regata dei Tre Golfi, traditionell ein prestigeträchtiger Wettbewerb, wurde dieses Jahr gleich doppelt ausgetragen: einmal als Teil der ORC-Weltmeisterschaft und einmal als Auftaktrennen zur Maxi-Yacht-Europameisterschaft. 27 beeindruckende Yachten lieferten sich in einer atemberaubenden Schlacht um die Vorherrschaft auf einem der schönsten Segelrevier im Mittelmeer – dem Golf von Neapel, vorbei an Ponza, Capri und den Li Galli. Nach 156 Seemeilen und 17 Stunden entschied sich das Rennen im Zeitlauf zugunsten von Galateia (USA), die den czechischen Konkurrenten V um knapp vier Minuten schlug. Ein unglaublicher Abstand von nur sieben Sekunden trennte Jethou (GBR) und Northstar (GBR) direkt nach dem Zieleinlauf, wobei Jethou letztendlich knapp unterlegen war.

Taktische herausforderungen in sorrent

Taktische herausforderungen in sorrent

Die Flotte verlegte daraufhin nach Sorrent, wo leichte Winde und variable Bedingungen die Taktiker vor eine echte Herausforderung stellten. Peter Harrison mit seiner Jolt zeigte hier jedoch eine beeindruckende Konstanz und sicherte sich den europäischen Titel in der Division Maxi Grand Prix/Maxi 72. Ein starkes italienisches Team an Bord, darunter Cesare Bozzetti und Nicolò Robello, unterstützte Harrison auf seinem Weg zum Sieg. Giovanni Lombardi Stronatis Django 7X belegte den dritten Platz, wobei Vasco Vascotto als Taktiker sein Expertise einbrachte.

In der Maxi 1-Klasse ging der Sieg an Karel Komarek mit seiner V, einem tschechischen Unternehmer, der gleichzeitig Teil des American Racing Challenger Team USA ist, das bei der America’s Cup in Neapel an den Start geht. An Bord waren die Legende Ken Read und der kroatische Olympiasieger Sime Fantela, was dem Team zusätzlichen Glanz verlieh. Leopard 3 und Galateia komplettierten das Podest in dieser Klasse.

Die italienischen Farben wurden von Cippa Lippa X (Mylius 60 CK) in der Maxi 3 und Fra Diavolo (Mylius 18e35) in der Maxi 4-5 dominiert, die ihre jeweiligen Klassen souverän gewannen.

Die IMA Maxi European Championship 2026 hat eindrucksvoll bewiesen, dass die Maxi-Yacht-Segelung auf höchstem Niveau weiterhin eine faszinierende Mischung aus technischer Innovation, taktischem Geschick und dem Nervenkitzel des Wettkampfs ist.