Europa league: freiburg kämpft nach braga-niederlage um das finale!

Ein Last-Minute-Schock für den SC Freiburg! Im Hinspiel des Europa-League-Halbfinales unterlag das Team von Julian Schuster dem portugiesischen Angstgegner Sporting Braga mit 1:2. Doch die Hoffnung auf das erste Europacup-Endspiel seit der Vereinsgeschichte stirbt angesichts der kämpferischen Worte von Torwart Noah Atubolu nicht.

Atubolus trotz: „nichts ist vorbei“

Atubolus trotz: „nichts ist vorbei“

Die Partie in Portugal verlief für die Breisgauer alles andere als optimal. Nach frühem Rückstand durch Demir Ege Tiknaz, egalisierte der Freiburger Rekordtorschütze Vincenzo Grifo das Spielgeschehen. Atubolu selbst bewahrte sein Team mit einem gehaltenen Elfmeter vor einer noch größeren Schmach – doch die Freude währte nur kurz. Mario Dorgeles‘ später Treffer ließ die Reise nach Hause zur Zitterpartie werden.

Der umworbene Keeper stand dabei, gelinde gesagt, nicht gut aus. Ein unglücklicher Patzer ließ den Ball vor die Füße des Gegenspielers prallen. „So ein unnötiges Gegentor, das ist unfassbar. Wir machen es uns selbst schwer“, äußerte sich Atubolu bei RTL frustriert. Die Frage nach seiner Zukunft im Breisgau wird angesichts der Leistungen und der Gerüchte um einen Abschied immer lauter.

Lothar Matthäus ließ in der Sportschau wenig Zweifel an seiner Einschätzung: „Atubolu sieht in der Situation schlecht aus.“ Trainer Schuster betonte zwar, dass noch „alles drin“ sei, doch ein Umdenken ist gefragt. „Es ist erst die Hälfte gespielt. Zu Hause mit den Fans ist alles möglich. Aber ein paar Dinge müssen wir besser machen.“

Die Stärke des SC Freiburg liegt unzweifelhaft im eigenen Stadion. Bisher wurden in dieser Europa-League-Saison alle Heimspiele gewonnen. Die Fans werden am kommenden Donnerstag eine Schlüsselrolle spielen, wenn es darum geht, das Ruder herumzureißen und den Traum vom Finale in Istanbul am Leben zu erhalten. Grifo teilte die Zuversicht: „Ich glaube, dass wir zu Hause eine große Wucht haben.“

Die Bilanz spricht für sich: Freiburg hat in dieser Saison zuhause beeindruckt. Doch Braga hat gezeigt, dass man sich nicht unterkriegen lässt. Das Rückspiel wird ein Nervenkrimi – und Atubolu muss sich beweisen, wenn der SC Freiburg seine Chance auf den Einzug ins Finale nutzen will. Die Fans dürfen gespannt sein, ob der „Elfmeter-Killer“ seine Form wiederfindet und dem Team zum Erfolg verhilft.