Europa league: freiburg kämpft nach last-minute-schock!
Ein Nackenschlag in Braga: Der SC Freiburg verliert das Hinspiel des Europa-League-Halbfinales in der Nachspielzeit mit 1:2. Noah Atubolus Patzer lässt die Freiburger Anhänger fassungslos zurück, doch der Keeper kündigt kämpferisch an: „Nichts ist vorbei.“
Die bittere wahrheit nach dem abpfiff
Die Enttäuschung im Lager des SC Freiburg ist riesig. Nach einer starken Leistung und einem gehaltenen Elfmeter durch Torwart Noah Atubolu, der dem Vernehmen nach im Sommer den Verein verlassen könnte, schlug in der 90.+2. Minute die Stunde des Portugiesen Mario Dorgeles. Ein vermeidbarer Fehler des Keepers, der den Ball unglücklich vor die Füße des Gegenspielers prallen ließ, besiegelte die knappe Niederlage. „So ein unnötiges Gegentor ist unfassbar“, schimpfte Atubolu bei RTL.
Doch Freiburg gibt nicht auf. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster weiß um ihre Stärken im heimischen Schwarzwald. „Es ist erst die Hälfte gespielt. Zu Hause mit den Fans ist alles möglich“, betonte Schuster nach dem Spiel.
Vincenzo Grifo, der zuvor mit seinem Treffer in der 16. Minute die frühe Führung von Sporting Braga ausgeglichen hatte, zeigte sich ebenfalls optimistisch: „Das Ende überwiegt leider, das Tor tut uns weh. Aber ich glaube, dass wir zu Hause eine große Wucht haben.“ Die Freiburger haben in dieser Europa-League-Saison alle ihre Heimspiele gewonnen, und das Finale am 20. Mai in Istanbul ist noch in greifbarer Nähe.
Lothar Matthäus ließ keinen Hehl daraus, dass Atubolu in der Szene „schlecht aussieht“. Doch die Augen sind bereits auf das Rückspiel am kommenden Donnerstag gerichtet. Wird Freiburg die Wende schaffen und den Einzug ins Finale perfekt machen? Die Antwort geben die Spieler auf dem Rasen – mit Leidenschaft, Kampfgeist und der Unterstützung ihrer treuen Fans.

Atubolus elfmeter-fluch und seine zukunft
Bemerkenswert ist, dass Noah Atubolu im vergangenen Jahr einen Bundesligarekord aufstellte, indem er fünf Strafstöße in Folge hielt. Diese Serie steht im krassen Gegensatz zu seinem Patzer in Braga. Die Gerüchte über einen möglichen Abschied aus dem Breisgau halten sich hartnäckig, und dieser Fehlmoment könnte seine Entscheidung weiter beeinflussen. Ob der Keeper trotz der aktuellen Situation in Freiburg bleibt oder einen neuen Herausforderung sucht, bleibt abzuwarten.
Die Wahrheit ist: Der SC Freiburg muss sich jetzt sammeln und sich auf das Rückspiel konzentrieren. Die Aufgabe ist enorm, aber nicht unmöglich. Die Fans stehen hinter der Mannschaft, und gemeinsam wollen sie Geschichte schreiben.
