Austria wien hält spitzenposition trotz torlosem remis in st. pölten!

Ein intensives Spitzenspiel in der Admiral Frauen-Bundesliga endete am Sonntagmittag torlos: Austria Wien und SKN St. Pölten trennten sich mit 0:0. Für die Wienerinnen bedeutet dies zwar einen Punktverlust, doch der Vorsprung auf die Verfolgerinnen bleibt weiterhin komfortabel.

Umstrittene szene prägt das spielgeschehen

Umstrittene szene prägt das spielgeschehen

Die Partie in der NV Arena war von Kampfgeist und taktischer Disziplin geprägt. Beide Mannschaften zeigten sich von Beginn an entschlossen, die Oberhand zu gewinnen. Doch es war nicht nur das Spiel selbst, das für Gesprächsstoff sorgte. Eine strittige Szene ließ die Gemüter hochkochen: Ein Elfmeterfoul von Jasmin Pal an SKN-Stürmerin Carina Brunhold wurde von der Schiedsrichterin Lena Hirtl übersehen – ein Patzer, der die Diskussionen nach dem Abpfiff befeuerte.

Die Austria blieb ungeschlagen und festigt ihre Position an der Tabellenspitze. Es war bereits das zweite Unentschieden in dieser Saison für das Team von Coach Stefan Kenesei, der ebenfalls eine Verwarnung erhielt. Für das SKN war es ein enttäuschter Nachmittag, obwohl sie sich auch für das Cupfinale qualifiziert haben. Laurent Fassotte, der Trainer der Gastgeberinnen, protestierte lautstark gegen einige Entscheidungen und sah dafür Gelb.

Chancen sprachen für beide Seiten. Lotta Cordes verfehlte das Tor knapp, während Jasmin Pal, die Torfrau der Austria, mehrfach ihre Klasse unter Beweis stellen musste. Besonders die Szene, in der Brunold auf Pal zulief und ein möglicher Elfmeter für St. Pölten vertuscht wurde, wird noch lange diskutiert werden. Das Finish des Spiels gehörte dann den Wienerinnen, die durch einen Fehler von SKN-Kapitänin Jennifer Klein und einen Schuss von Cordes knapp am Torerfolg vorbei schlängelten.

Die Meistergruppe der Frauen-Bundesliga bleibt somit spannend. Mit nur noch fünf Spieltagen vor Saisonende ist die Luft dünn. Das nächste Aufeinandertreffen zwischen Austria und St. Pölten findet am 30. Mai statt und könnte den Ausschlag geben. Sturm Graz setzte sich am Samstag gegen Red Bull Salzburg mit 1:0 durch und behauptete damit den dritten Platz.

Die Entscheidung ist noch nicht gefallen: Austria Wien zeigt zwar eine beeindruckende Leistung, doch die Konkurrenz schläft nicht. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Wienerinnen ihre Spitzenposition bis zum Ende der Saison verteidigen können.