Ksc: senft bringt fußballromantik aus österreich mit!
Karlsruhe – Ein neuer Wind weht am Wildparkstadion! Maximilian Senft, der neue Cheftrainer des Karlsruher SC, präsentiert sich als Mann der Erinnerung und der Hoffnung. Nach sechs Jahren unter Christian Eichner, die mit einem Abstieg endeten, soll der 36-jährige Österreicher den KSC zurück in die Bundesliga führen – und das mit einem Augenzwinkern und einer gehörigen Portion Fußballliebe.

Die kindheitsträume eines trainers
Schon bei seiner Vorstellung am Freitag strahlte Senft, als er von seiner Verbundenheit zum KSC sprach. „Aus Kindheitstagen verbindet mich mit dem KSC ein fußballromantisches Gefühl. Der KSC ist in Österreich sehr bekannt“, erklärte er. Diese Verbundenheit, gepaart mit seiner Erfahrung als Coach beim SV Ried, könnte genau das sein, was der KSC jetzt braucht.
Die Erwartungen sind hoch, und Senft scheint sich dessen bewusst zu sein. Er weiß, dass der KSC einen umfassenden Umbruch durchlaufen muss, nachdem man sich im vergangenen Jahr einen strengen Sparkurs auferlegt hatte. Sport-Geschäftsführer Mario Eggimann wünscht sich von ihm, dass er „etwas Bleibendes hinterlässt“, und das Ziel der Rückkehr in die Top 20 des deutschen Profifußballs in den nächsten vier Jahren ist ambitioniert, aber nicht unmöglich.
Der Trainer, der Poker kennt: Senft ist aber mehr als nur ein Fußballtrainer. Seine Vergangenheit als erfolgreicher Pokerspieler, bei der er Millionen US-Dollar gewann, verleiht ihm eine besondere strategische Denkweise. „Das hat mir eine gewisse Affinität zu Strategie und Taktik vermittelt“, so Senft. Ein Vorteil, den er zweifellos in seiner neuen Rolle nutzen wird.
Das erste Training vor den Fans am Sonntag im ausverkauften Wildparkstadion wird zeigen, ob Senft die Euphorie der Fans in Ergebnisse umwandeln kann. Und eines ist klar: Der KSC hat mit Maximilian Senft einen Trainer, der nicht nur Fußball kann, sondern auch die Leidenschaft dafür verkörpert. Die Fans dürfen gespannt sein – der Aufstiegskampf beginnt!
