Kruse kickt wieder: wildcard in der icon league bringt den alten wieder zusammen
Max Kruse ist zurück. Nicht in der Bundesliga, nicht in der Oberliga – sondern in der Icon League. Der 37-Jährige schnürt am Montagabend wieder die Stollen, diesmal für die Wontorriors. Eine Wildcard. Ein Comeback. Und eine Reunion, die selbst im Trash-Talk-Modus der Streaming-Liga Gänsehaut erzeugt.
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Martin harnik wartet schon – podcast-duo wird spielfeld-duo
Die beiden kennen sich seit Jugendzeiten, liefen gemeinschaftlich durch die Nachwuchsmühlen, später in Werders Profi-Kabine. Nun treffen sie in einer Halle auf Kleinfeld wieder aufeinander, mikrofoniert, gefilmt, kommentiert. Der „Flatterball“ lebt, nur eben nicht als Audioformat, sondern als Live-Action. Harnik führt das Team, Kruse kommt als Joker – und Laura Wontorra moderiert das Spektakel, als wäre es ein Prime-Time-Event.
Die Fokus Eagles bekommen es mit einem Duo zu tun, das sich blind versteht. Kurzwinkelpass, Laufweg, Timing – alles schon tausendmal durchgesprochen, nur eben auf dem Rasenplatz von damals, nicht im Podcast-Studio. Die Icon League mag ein Show-Format sein, aber das Spielverständnis von Kruse ist echt. TuS Dassendorf war gestern, morgen zählt nur noch der Hallenboden.
Die Zuschauerzahlen der ersten Spielwoche lagen laut internen Quellen im sechsstelligen Bereich. Wenn Kruse und Harnik gleichzeitig auflaufen, könnte der Stream einen neuen Peak knacken. Die Liga nutzt die Prominenz, die Spieler nutzen die Bühne. Jeder gewinnt – außer der Gegner.
Kruse selbst schweigt zu den Deal-Details. Kein Pflichtinterview, keine Social-Media-Ankündigung. Stattdessen ein Foto: Fuß an Ball, Blick nach vorn. Unterschrift: „Montag 20:15 Uhr.“ Mehr muss man nicht sagen, wenn man 325 Bundesliga-Spiele auf dem Buckel hat.
