Kremonese am abgrund: personelle krise droht klassenerhalt zu verspielen!
Die Lage bei der Cremonese wird ernst. Nach einem schwachen Auftritt gegen Bologna muss Marco Giampaolo nun auch noch mit einer Vielzahl von Ausfällen kämpfen, die die ohnehin angespannte Situation im Abstiegskampf weiter verschärfen. Der Kampf um den Klassenerhalt hat sich zu einem Dreikampf zwischen Cremonese, Cagliari und Lecce entwickelt – und die Zeichen stehen für die Grigiorossi alles andere als gut.
Personalkrise im angriff: vardy, sanabria und moumbagna fehlen
Die Ausfälle reißen vor allem im Angriffslager ein. Jamie Vardy, der bereits gegen Parma angeschlagen war, muss vorerst pausieren. Die Untersuchungen seines Muskelfaserrisses laufen noch, doch ein Einsatz in Cagliari ist ausgeschlossen. Auch Sanabria fällt mit einer Muskelverletzung im Beckenbereich aus. Dazu gesellt sich nun auch die Distraktion des Adduktors bei Moumbagna. Bonazzoli, der einzige verbliebene Stürmer von Rang, steht somit vor einer Mammutaufgabe. Djuric und Okereke könnten ihm zur Seite springen, doch ein offensiver Dreier scheint unter Giampaolo aktuell unwahrscheinlich.
Im Mittelfeld gibt es ebenfalls Probleme. Thorsby musste das Spiel gegen Bologna nach wenigen Minuten verletzungsbedingt verlassen – ein Wadenriss wirft nun auch seine Teilnahme am Spiel gegen Cagliari in Frage. Zudem ist Maleh aufgrund seiner roten Karte gegen Zortea für zwei Spiele gesperrt. Payero könnte in die Startelf rücken, unterstützt von Bondo. Die Abwehrreihe dürfte von Baschirotto und Luperto gebildet werden, wobei die Erinnerung an die blamable Vorstellung gegen Bologna noch immer nagt.

Giampaolo unter druck: kann er die mannschaft noch stabilisieren?
Die schwankenden Leistungen der Cremonese machen Sorgen. Nach einem vielversprechenden Sieg gegen Parma folgte ein enttäuschender Rückschlag gegen Bologna. Die Mannschaft wirkt anfällig und reagiert auf negative Entwicklungen mit einem psychologischen Knick. Giampaolo muss nun einen Weg finden, seine Mannschaft wieder zu stabilisieren. Ein hybrides System, das Elemente aus dem alten 3-5-2 mit modernen Spielideen verbindet, könnte eine Option sein. Doch letztendlich zählt nur der Klassenerhalt – und der scheint mit der aktuellen Personalsituation und den psychischen Problemen des Teams schwer erreichbar.
Die Wahrheit ist brutal: Die Cremonese hat vor dem Spiel gegen Cagliari nicht mehr die Dinge selbst in der Hand. Der direkte Vergleich wird entscheidend sein. Doch die Frage ist: Hat Giampaolo noch die Autorität und die taktischen Mittel, um seine Mannschaft zu einem Sieg zu führen? Die Antwort wird am Wochenende gegeben werden – und sie könnte die Entscheidung über den Verbleib der Cremonese in der Serie A besiegeln.