Krawietz/pütz im monte carlo finale: dramatischer match-tiebreak!

Monte Carlo – Ein furioser Auftritt von Kevin Krawietz und Tim Pütz! Das deutsche Doppel kämpfte sich im Halbfinale des ATP Masters in Monte Carlo in einen dramatischen Match-Tiebreak gegen die Lokalmatadore Hugo Nys und Édouard Roger-Vasselin und erreichte damit das Endspiel. Ein Erfolg, der zeigt, dass deutsche Tennis-Tradition auch im Doppel noch lange nicht am Ende ist.

Die nerven behalten: ein match für die ewigkeit

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Die Partie war ein echter Krimi. Krawietz und Pütz setzten sich im ersten Satz mit 7:6 (7:3) durch, gaben den zweiten Satz jedoch mit 4:6 ab. Im entscheidenden Match-Tiebreak lagen sie bereits mit 7:8 hinten, zeigten aber einmal mehr ihre immense mentale Stärke. Zwei Mini-Breaks und ein souveräner Aufschlag sicherten ihnen schließlich den Sieg nach einer Stunde und 48 Minuten Spielzeit.

Ein Wiedersehen mit einem alten Rivalen: Im Finale treffen Krawietz und Pütz auf Mate Pavic und Marcelo Arévalo – jenes Doppel, gegen das sie bereits bei den ATP Finals 2024 ein packendes Endspiel bestritten. Die Erinnerung daran dürfte beiden Teams in den Köpfen sein, doch Krawietz und Pütz sind fest entschlossen, die Revanche zu nehmen. Das deutsche Duo hat bereits bewiesen, dass es gegen die Weltspitze bestehen kann und wird alles daran setzen, den Titel in Monte Carlo zu erringen.

Es ist das zweite Masters-Finale in der Karriere von Krawietz/Pütz. Nach dem Erfolg in Shanghai im Oktober 2025 wollen sie nun auch in Monte Carlo triumphieren. Der Weg zum Titel ist jedoch steinig, und die Konkurrenz ist groß. Aber eines ist klar: Krawietz und Pütz gehören zu den besten Doppelspielern der Welt, und sie werden alles geben, um dieses zu beweisen.

Neben dem Doppel-Finale wird am Sonntag auch das Einzel-Finale zwischen Jannik Sinner und Carlos Alcaraz über die Bühne gehen. Die Welt blickt gespannt auf das Duell der Tennis-Superstars. Guido Andreozzi und Manuel Guinard, die im Halbfinale gegen Pavic und Arévalo unterlagen, zeigten ebenfalls eine starke Leistung und können stolz auf ihr Abschneiden sein.

Alexander Zverev hingegen musste sich im Einzel Sinner in einem hart umkämpften Match geschlagen geben. Seine Frustration nach dem Spiel ist verständlich, doch im Tennis ist es oft so: Man spielt gegen eine Wand, wenn der Gegner in Topform ist.